Wanderung bei Lagrasse

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18. Juni 2024

Corbières mit Charme

In der Markthalle aus dem 14. Jahrhundert findet in Lagrasse samstags der authentische Wochenmarkt statt. 
© C. Deschamps / OT Corbières-Minervois

Ein Dorf mit Charme, edle Weinlagen und die wohlriechende Macchia – wer die Corbières bereist, erlebt Südfrankreichs pure Lebensart.

Weinliebhabern ist die Corbières-Region bestimmt ein Begriff. Nebst dem Wein verbergen sich dort weitere Perlen, die man bei einem Urlaub unbedingt unter die Lupe nehmen sollte. Zum Beispiel das mittelalterliche Dorf Lagrasse. Es gehört zur Gilde der „schönsten Dörfer Frankreichs“ und auch das Label „Ville et métiers d’Arts“ spricht fast für sich selbst. Denn in diesem bezaubernden Örtchen fanden einige Handwerker ein neues Zuhause. Ihre Geschichten und Produkte laden zu einem Besuch ein. Auch ein Bummel über den Wochenmarkt ist unvergesslich. Dieser findet wie einst beim Unterstand aus dem 14. Jahrhundert statt. Aktivurlauber entdecken die Region per Wandern oder Radeln. Die Reben begleiten sie überall hin.

Eines der schönsten Dörfer Frankreichs
Die Geschichte von Lagrasse ist eng mit der imposanten Abtei verwoben. Sie ist eine namhafte Sehenswürdigkeit des Katharerlandes und wurde zu Zeiten Karls des Großen gegründet. Während der Katharerkriege spielte sie politisch eine wichtige Vermittlerrolle. Imposant aus Stein gebaut, ist die Anlage ein interessantes Ensemble von Gebäuden aus dem 12. bis 18. Jahrhundert. Während der Französischen Revolution zog der Staat das Kloster ein und spaltete es in zwei Parzellen. Das ist heute noch so: Ein öffentlicher Teil gehört dem Departement Aude, während in einem privaten Teil seit einigen Jahren wieder Ordensschwestern leben.

Beide Teile kann man getrennt besichtigen. Aber viele weitere mittelalterliche Bauwerke charakterisieren das Dorfbild von Lagrasse, das zur Gilde der „schönsten Dörfer Frankreichs“ gehört. Die Abteibrücke und die „Pont de l’Alsou“ gehören zu beliebten Bildmotiven. Die mittelalterliche Markthalle aus dem 14. Jahrhundert beherbergt noch jeden Samstag den Wochenmarkt, den man sich unmöglich entgehen lassen kann. Türme und Tore zeichnen den Verlauf der alten Ringmauer nach und eine staatliche Anzahl Wohnhäuser, die seit dem Mittelalter nicht viel Veränderung erfahren haben, zählen als Kulturdenkmal. Lagrasse ist ein unumgängliches Juwel der Corbières, das jeden verzaubert. Mehr Infos

Shopping geht durch den Magen
Bei einem Spaziergang durch Lagrasse stellt man fest, dass das Dorf kein Freilichtmuseum ist, sondern ganz gut lebt. Eine unumgängliche Adresse ist Cyril Codina. Seit über 15 Jahren stellt er verschiedene Essige her. Bisher sind es rund 45 Sorten und da er gerne mit neuen technischen Ansätzen arbeitet, gesellen sich originelle Kreationen hinzu. In der „Vinaigrerie Codina“ darf man degustieren. Dazu werden kostenlose Verkostungsstrecken den ganzen Tag über in der Boutique angeboten.

Vintage pur gibt es in der Boutique von „Kina Karo“. Die Geschichte begann anno 1928, als André Carreau in Fabrezan ein 100 % natürliches Rezept für ein Aperitif ersann. Aurélien Carrelas belebte die Marke wieder und weckte diesen authentischen Aperitif aus dem Departement Aude mit seiner identitätsstiftenden Bitterkeit aus dem Dornröschenschlaf. Die 13 Kräuter des „Kina Karo“ mazerieren zunächst kalt in 96-prozentigem Neutralalkohol und anschließend in einem trockenen okzitanischen Weißwein. Daraus entsteht ein unnachahmlicher Aperitif ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe und künstliche Aromen, der sich auch gut als Mitbringsel macht. https://www.vinaigrescodina.com/https://www.kinakaro.fr/

Südfranzösische Küche zum Besten
Chefkoch Fabien De Bruyn ist überzeugter Anhänger der verantwortungsbewussten und lokalen Küche. Deshalb arbeitet er seit Jahren mit den verschiedensten Handwerkern aus den Corbières zusammen. Auch die „Vinaigrerie Codina“ gehört beispielsweise zu seinen Lieferanten. Er agiert für die Weinlagen der „AOC Minervois“ als Botschafter des guten Geschmacks. Neben weiteren Engagements in der Gastronomie ist er auch Headliner des Food-Festivals „Taste en Minervois“, das mittlerweile rund 30.000 Besucher pro Ausgabe empfängt.

Sein Werdegang hat es ihm ermöglicht, eine eigene Vision der Küche zu entwickeln. Im Departement Aude gehört er zu den Aushängeschildern, was die Kulinarik angeht. Wer Lagrasse besucht und gerne gut genießt, der sollte keinesfalls vergessen, einen Tisch im Restaurant le Bastion zu buchen. https://www.restaurant-bastion-lagrasse.fr/

Kaffeeklatsch beim Rugby-Man
William Arnaud, ist ehemaliger Rugby-Profi der U.S. Ferrals XIII. Auf einer Reise durch Italien ließen ihn die besonderen Noten eines Espressos nicht mehr los. 15 Jahre später, mit fast 40 Jahren auf dem Buckel und immer noch inspiriert von diesem Espresso startete er seine zweite Karriere als Kaffeeröster mit der Idee, einen sozialen Ort der Begegnung zu schaffen. William hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt und absolvierte eine Ausbildung bei einem Kaffeeröster in Saint-Malo.

Heute macht er alles von A bis Z: Auswahl der Kaffeesorten, Zusammenstellung, Rösten, Servieren für die Verkostung. Sein Sortiment setzt sich aus außergewöhnlichen, ethisch einwandfreien und biologischen Kaffeesorten zusammen. Für die vor Ort Verkostung setzt er unter anderem Mandelmilch, Vollmilch und reinem Kakao hinzu, während die Besucher alle Kaffeesorten auch kaufen können. Sein Geschäft ist in einem Hof in Lagrasse mit anderen originellen Produzenten. Dort kann man ihm live beim Rösten der Bohnen zusehen und seine Kaffeekreationen degustieren. Mehr Infos

Sanfte Entdeckungen in den Corbières
Die Region Corbières ist ein Mittelgebirge, das den Ausläufern der Pyrenäen entspricht und sich im Departement Aude von Carcassonne bis zum Mittelmeer erstreckt. Das mediterrane Klima zusammen mit der Bodenbeschaffenheit sorgt für hervorragende Weine. Das prägt auch das Landschaftsbild, das vor allem mit Weinbergen und der typischen Macchia hervorsticht. Neben dem Dolcefarniente bieten sich hier unzählige Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Markierte Wege und Pfade gestalten es auch für Neulinge einfach, die Landschaft zwischen Buschwäldern, Weinbergen, Canal du Midi, Schluchten und Bergweiden zu entdecken.

Von Lagrasse aus führt beispielsweise eine Rundwanderung von etwa zehn Kilometern zur Kapelle „Notre Dame de Carla“. Am Anfang der Wanderung trifft man dabei auf Flurnamen wie die „Fesses de Charlemagne“ – eine Kiesgrube, die mit dem Abdruck der Pobacken Karls des Großen assoziiert wird. Das Tourismusamt Corbières hat viele weitere Vorschläge zu Fuß, per Rad oder Mountainbike um die Region auf sanfte Weise zu entdecken. Mehr Infos

Inspirationen zur Destination:
https://www.audetourisme.com/en/
https://www.cotedumidi.com/de/

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f64006042789

Pressekontakt und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38

Bild Header: Wanderung bei Lagrasse, © C. Deschamps / OT Corbières-Minervois

Eseltrekking im Périgord

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4. Juni 2024

Aktiv im Périgord entspannen

In diesem natürlichen Umfeld sind Aktiverlebnisse eigentlich eine Entspannung. Die Batterien laden sich hier von selbst auf. 
© Les Droners

Der langsame Rhythmus und die Märchenlandschaft des Périgords verlocken Besucher zu sanften Entdeckungen.

Selbst wer sich dem Dolcefarniente hingeben möchte, wird im Périgord Mühe haben, den aufkommenden Bewegungsdrang zu beruhigen. Das ruhige Leben in bezaubernder Landschaft lädt zu Naturentdeckungen ein, denen man kaum widerstehen kann.

Um einen umweltverträglichen Weg einzuschlagen laden Radstrecken ein, die man dauernd erweitert. Dazu gehört die „Flow Vélo“, die Radler nunmehr vom Norden des Departements bis nach Sarlat führt. Von dieser Strecke zweigen weitere interessante Touren ab.

Wer sich lieber auf Schusters Rappen fortbewegt, dem bieten sich unzählige Wanderungen an. Der neue Rother Wanderführer „Dordogne“ ist ab Ende Juni im Buchhandel erhältlich und schlägt dazu 53 feine Touren vor.

Wer hingegen echte Pferderücken bevorzugt, der findet im Périgord ein Paradies für Reitwanderungen. Damit alles rund wird, sorgen Naturunterkünfte für originelle Übernachtungsmöglichkeiten und geben Einblick in die kulinarischen Highlights des Périgords.

Radstrecken mit Horizonterweiterung
Die Radstrecke „Flow Vélo“ verläuft von der Atlantikinsel Ile d’Aix bis in die Region Dordogne-Périgord und ist mit weiteren Fernradstrecken verbunden. Dieses Jahr wird die Strecke bis nach Sarlat im „Périgord Noir“ erweitert und erreicht eine Gesamtlänge von 400 Kilometern.

Auch die grünen Radwege in der Region werden ständig erweitert. Im Wesentlichen führen Sie den Wasserläufen entlang: Auf der grünen Route V56, auch Voie de Vézelay genannt, erkundet man das Tal der Isle (Périgueux / Le Pizou). Sie verläuft parallel zum Jakobsweg und ist praktisch, angesichts der entlang gelegenen Bahnhöfe, die problemlos Zugang zum Ausgangspunkt verschaffen.

Auf der V91, von Bergerac aus, folgt man der Dordogne und wandelt auf den Spuren von Winzern und Flussschiffern. Von Sarlat aus ermöglicht die grüne Fahrradroute in Richtung der Ortschaften des Pays de Fénelon einen Ausflug zu Schlössern und Burgen.

Ganz neu sind 23 Kilometer grüne Radwege im Vézère-Tal, das für das prähistorische Erbe wie die Höhle von Lascaux bekannt ist. Die Streckenführung folgt der Vézère und verbindet die Ortschaften Les Eyzies de Tayac, Le Bugue, Limeuil und Saint-Chamassy. Dieser neue Parcours bietet Familien die Möglichkeit, sternförmig vom Dorf Les Eyzies aus, entspannt die Umgebung mit dem Rad zu erkunden. Mehr Infos zum Radwegenetz im Périgord

Wanderperspektiven aus der Belle Epoque
Der englische Journalist Harrison Barker folgte der Dordogne im 19. Jahrhundert zu Fuß und hielt sein Abenteuer schriftlich fest. Wer es ihm nachmachen möchte, startet in Sarlat und folgt der neuen Streckenführung bis nach Le Buisson de Cadouin. Dabei sind etwa 100 Kilometer zu überwinden, die man gut in 5 Etappen einteilen kann.

Anhand der Schilderungen Barkers aus dem 19. Jahrhundert erhalten Wanderer einen neuen Blick auf die Schlösser, die charaktervollen Dörfer und natürlich die Aussichtspunkte auf den Fluss Dordogne, das großflächigste Biosphärenreservat Frankreichs. Umweltfreundlich und kostengünstig ist es eine sanfte Entdeckung des Périgords. Deshalb ist Start und Ziel auch jeweils an den Bahnhöfen, was die Rückreise nach Sarlat vereinfacht.

Dank der Wanderherbergen und anderen Unterkünften entlang der Strecke kann man diese Wanderung auch ohne allzu viel Organisationsaufwand erleben. In den durchquerten Dörfern gibt es natürlich die Gelegenheit, die kulinarischen Highlights des Périgord zu testen. Mehr Infos zum Wandern im Périgord

Mit tierisch guter Begleitung
Ob für Kinder oder Erwachsene, in Begleitung von Pferden oder Eseln macht das Naturerlebnis noch mehr Spaß. Das Périgord Vert eignet sich optimal für solche Aktivitäten. In Saint-Front-d’Alemps organisiert „Cheval Nomad“ geführte Reitwanderungen zwischen zwei und sieben Tagen im Herzen dieser ruhigen Gegend, weit weg vom Massentourismus. Einfachheit und Authentizität prägen diese Reittouren und mit 30 Kilometern pro Tag, haben Naturliebhaber alle Zeit der Welt, die Umgebung mit allen Sinnen aufzunehmen. https://www.chevalnomad.com/

Wer den Pferderücken scheut, für den gibt es eine sanfte Annäherung an Einhufer mittels Spaziergängen mit Eseln. Anne von „Boucles d’ânes“ bietet Ausflüge auf eigene Faust mit ihren langohrigen Begleitern an. Zum Ausprobieren wandert man auf vier markierten Spaziergängen rund um Saint-Front- d’Alemps. Wer ein großes Herz für Esel hat, macht freie Wanderungen in Etappen über drei bis vier Tagen. Die dafür ausgeliehenen Esel verfügen über einen Packsattel, damit sie Gepäck und/oder ein Kind tragen können. https://bouclesdanes.fr/

Naturnester im Tal der Steinzeitmenschen
Das Vézère-Tal, mit dem Prädikat „Grand Site de France“, ist einer der Orte in der Dordogne, die sich perfekt für Slow-Tourismus eignen. Um den Naturgedanken bei der Beherbergung weiterzuspinnen, gibt es naturnahe Unterkünfte. Zum Beispiel das Domaine Saint Amand: Dank Jeanne und Baptiste ist dieser ehemalige Campingplatz mit neuem Konzept wieder zum Leben erwacht. Nunmehr können Gäste in Coly-Saint-Amand in 55 komfortablen Holzhütten naturnah übernachten. Die jungen Eigentümer bieten als kleines Plus Massagen inmitten der Natur oder auf der Terrasse des Hauses an. https://www.domainesaintamand.com/

Eine Art komfortables Höhlengefühl gibt es bei Orianne und Alexandre in La Dornac. In den vier geodätischen Kuppelzelten auf Stelzen ist Sternenromantik pur und ohne Lichtverschmutzung angesagt. Sie wurden nach den Regeln der nachhaltigen Entwicklung konzipiert und bieten ganze 40 Quadratmeter Platz. Sie sind mit Doppelbett, Bad und einem Jacuzzi auf der Terrasse eingerichtet und bieten Komfort wie im Hotel. Ob Frühstück oder Snack, die Gastgeber achten zudem darauf, dass Produkte aus der Region und möglichst bio auf den Tisch kommen. https://www.kozidome.fr/en

Erstauflage Rother Wanderführer Dordogne
Deutschsprachige Wanderführer für französische Regionen sind manchmal Mangelware. Der Rother Bergverlag schafft Abhilfe und bringt Ende Juni den ersten Wanderführer rund um die Dordogne heraus. Nachdem sie im Zentralmassiv entsprungen ist, fließt sie zunächst durch das Quercy mit seiner ungebändigten Landschaft. Weiter erreicht sie das grüne, hüglige Périgord, wo sich Wander- und Gourmeturlaub aufs Beste verbinden lassen. Entlang der Dordogne finden sich unzählige mittelalterliche Burgen und Dörfer mit viel Charme, die die Wanderungen abwechslungareich gestalten. Auch die steinzeitliche Felskunst in den berühmten Höhlen von Lascaux oder Pech Merle liegen auf dem Weg der Touren.

Dieser Rother Wanderführer präsentiert 53 Touren im Tal der Dordogne mit allen Details und GPS-Tracks zum Downloaden. Autor Peter Brück verbringt seit mehr als 20 Jahren mehrere Monate jährlich an der Dordogne. Die persönlichen Tipps und Empfehlungen machen diesen Wanderführer zu einem zuverlässigen Wanderbegleiter.
Rother Wanderführer Dordogne von Peter Brück, 1. Auflage 2024, ab 27. Juni 2024 im Buchhandel erhältlich, ISBN 978-3-7633-4635-6
Für Rezensionsexemplare kontaktieren Sie bitte: Bettina Löneke, loeneke(at)rother(dot)de, www.rother.de

Inspirationen zur Destination
https://www.dordogne-perigord-tourisme.fr/

Pressemappe Neuigkeiten Dordogne Périgord 2024 (Zum Download hier klicken!)

Bilder zur Pressemitteilung:
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Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 39

Bild Header: Eseltrekking im Périgord, © Boucles d’âne

Transhumanz in den Vogesen mit kopfgeschmückten Kühen.

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28. Mai 2024

Die Vogesen im Unesco-Welterbe

Ein Geheimtipp für Familienaktivitäten in geschützter Natur, sowie ein gut etabliertes deutsch-französisches Freundschaftsprojekt ist das Unesco Biosphärenreservat Nordvogesen-Pfälzerwald. © INFRA / ADT

Wer die Unesco Welterbestätten in den Vogesen aufsucht, bekommt eine Kombi von Kultur und Outdoor-Aktivitäten serviert.

Die Vogesen sind eine Schatzkiste des Unesco Welterbes. Ob Kulturerbe oder Biosphärenreservat – es reiht sich unerwartet wie auf einer Perlenschnur. Wer die einzelnen Stätten besucht, wird zugleich mit einer Palette an Aktivausflügen verführt. Daraus entstehen besondere Urlaubserlebnisse, die die Aussicht auf traumhafte Landschaften mit hochwertigem Kulturprogramm unterfüttern.

Glitzer und Glamour
Seit Dezember 2023 gehört die Glasbläserkunst aus den Vogesen zum immateriellen Kulturerbe der Unesco. Die Grundlagen dafür reichen bis ins Mittelalter, als Glasbläser aus Böhmen den Weg in die Vogesen fanden, wo es Rohmaterialien im Überfluss gab. Das Vorkommen an Holz, Sandstein, Pottasche sowie die geografische Lage mit vielen Verkehrswegen begünstigte deren ständige Niederlassung in den Vogesen. Das aktuelle Erbe umfasst vier bedeutende Standorte.

Meisenthal entstand 1704, diente Emile Gallé als Forschungszentrum und beherbergt heute das „Centre international d’Art Verrier“. Mit einer Kollektion an Designer-Weihnachtskugeln zieht es ein breites Publikum an.

Die Cristallerie Saint-Louis, gegründet 1586, ist die älteste Kristallglasmanufaktur Frankreichs. Eine Ausstellung zeigt den Besuchern rund 2.000 exklusive Kreationen.

Für Fans von Jugendstil und Art Déco ist das Lalique-Museum in Wingen-sur-Moder unumgänglich. Von Schmuck über Glas bis zu Kristall zeigt das Museum anhand von Objekten und Multimedia-Präsentationen eine Welt des Lichts und der Transparenz.

Baccarat ist ein weiterer Name, der für Renommee in der Glaskunst zeugt. Das gleichnamige Museum hat man 2015 vollständig renoviert und zeigt eine Auswahl emblematischer Stücke aus dem Erbe Baccarats.

Mehr Infos über Glaskunst in den Vogesen

Fotogene Bauerntradition
Damals hatte man keine Wahl und passte sich den Jahreszeiten an. Diese Resonanz mit der Natur pflegen die Bauern in den Vogesen noch heute in Form der Wanderweidewirtschaft. Alljährlich treiben die Bauern die Tierherden im Winter in die Ebene und im Sommer auf die Almen. Dabei genießen die Tiere hochwertige Nahrung, während die Bauern die tiefer gelegenen Weiden heuen und so Futter für den Winter produzieren.

Seit Dezember 2023 von der UNESCO im immateriellen Kulturerbe anerkannt, ist die sogenannte Transhumanz eine Praxis, die sich vollständig in einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Ansatz zugunsten der Berge und ihrer Biodiversität einfügt. Sie ist in erster Linie eine Frage des Know-hows, aber nicht minder eine Gelegenheit, festliche Traditionen zu pflegen.

So begleiten viele den Auf- und Abstieg der Herden im Sommer in einer geselligen und musikalischen Atmosphäre beim Fest der Transhumanz. Dabei sollte man sich die schmackhaften Produkte der Bauernhöfe nicht entgehen lassen.

Wer die festlichen Umzüge verpasst, kann dies bei einer Wanderung zu den „Fermes Auberges“, den Besenwirtschaften der Vogesen, nachholen. Von den Bauerngasthöfen bieten sich mehrere Wanderrouten von mittel bis leicht zum nächsten Bauernhof, um sich umfassend kulinarisch durchzutesten. Mehr Infos zur Transhumanz im Vogesenmassiv

Wahre deutsch-französische Freundschaft
Die Nordvogesen und der Pfälzerwald wurden 1989 und 1993 zum Biosphärenreservat erklärt. 1998 erkannte die UNESCO die beiden Gebiete als grenzüberschreitendes Biosphärenreservat Nordvogesen-Pfälzerwald an. Das Biosphärenreservat ist eine Anerkennung der UNESCO im Rahmen eines wissenschaftlichen Programms mit dem Titel „Mensch und Biosphäre“. Das Programm fördert Lösungen, die den Schutz der Artenvielfalt und die nachhaltige Nutzung in Einklang bringen.

Um seine Ziele zu erreichen, nutzt das Biosphärenreservat zahlreiche Instrumente wie Bildung, Einbeziehung der Bewohner, interdisziplinäre Forschung und Information, um Veränderungen und Wechselwirkungen zwischen sozialen und ökologischen Systemen zu verstehen und zu steuern, sowie Konflikten im Naturschutz vorzubeugen.

Das Biosphärenreservat Nordvogesen-Pfälzerwald ist ein Paradies für nachhaltig betriebene Outdooraktivitäten. Bei Dettwiller führt zum Beispiel der Rhein-Marne-Kanal-Radweg durch geschützte Naturlandschaften, geprägt von Sandsteinfelsen. Die Rundradwanderung verläuft auf 41,3 Kilometern. Diese lässt sich jedoch auf 29 Kilometer verkürzen, wenn man den Aufstieg zur „Hunebourg“ auslässt. Mehr Infos zum Biosphärenreservat Nordvogesen-Pfälzerwald

Erinnern und Frieden pflegen
Zwischen 1870 und 1945 war das Vogesenmassiv Schauplatz von drei bedeutenden kriegerischen Auseinandersetzungen. Im Gegensatz zu anderen Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs bestand die Besonderheit darin, dass es sich um die einzige Gebirgsfront auf deutschem und französischem Boden handelte. Die gut erhaltenen Kriegsspuren, allen voran Soldatenfriedhöfe der verschiedensten Nationalitäten, Schützengräben, Festungen oder Galerien, verleihen der ehemaligen Vogesenfront die Dimension eines Freilichtmuseums.

Im September 2023 nahm die Unesco 139 Grab- und Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs in Frankreich und Belgien in die Weltkulturerbeliste auf. Davon sind zehn Anlagen im Elsass, drei im Department Vosges und sieben im Departement Moselle. Um diese Denkmäler zu erkunden, bieten sich zahlreiche Wanderungen an. Beispielsweise lässt sich das Schlachtfeld auf dem Hartmannswillerkopf auf einem 4,5 Kilometer langen, szenographisch gestalteten Rundgang mit dreisprachigen Schautafeln entdecken. Mehr Infos zum Gedenktourismus im Vogesenmassiv

Spiritualität & Architektur
In Ronchamp im südlichen Teil des regionalen Naturparks „Ballons des Vosges“ strömen jährlich rund 65.000 Besucher aus der ganzen Welt her, um Corbusiers Kapelle Notre-Dame du Haut zu bewundern. In der Tat ist das Bauwerk unumgänglich und fand 2016 im Rahmen einer internationalen Kandidatur von sieben Nationen für das Vermächtnis des Schweizer Architekten den Weg auf die Liste des Unesco Weltkulturerbes.

Die gesamte Anhöhe Notre-Dame du Haut ist ein Ort von historischem, künstlerischem und spirituellem Wert. Nachdem Le Corbusier 1955 die Kapelle baute, folgten ihm namhafte Kollegen wie Jean Prouvé, der in den Siebzigern einen Glockenturm errichtete. 2011 arbeitete Renzo Piano auf dem sagenhaften Hügel und baute ein modernes Empfangsgebäude, die sogenannte „Porterie“.

So entstand ein architektonisches Ensemble erster Güte aus dem Kloster Sainte-Claire. Verschiedene kulturelle Veranstaltungen beleben Notre-Dame du Haut durchs ganze Jahr, während die Lage im regionalen Naturpark „Ballons des Vosges“ eine Einladung für zahlreiche Outdoor-Aktivitäten ist, die zwischen den kulturellen Häppchen Abwechslung bringt. Mehr Infos zu Notre-Dame du Haut

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

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Bild Header: Transhumanz in den Vogesen, © Quentin Gachon / ADT

Der Camping de la Lézardière bei Toulon

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23. Mai 2024

Provenzalische Entschleunigung

Weinliebhaber, die Wert auf naturnahen Anbau legen, finden in der Provence viele Kellereien, die Einblick in ihre Methodik geben. Manchmal kann man sogar auf dem Weingut übernachten, wie auf dem „Domaine de Plein Pagnier“ bei Mazan. © Denis Plat

Wer sich dem Rhythmus der Natur hingibt und das mit provenzalischer Lebensart mischt, stößt auf Erlebnisse mit Tiefgang.

Naturverbundenheit äußert sich in der Provence auf vielfältige Weise. Der Weinbau legt vermehrt Augenmerk auf nachhaltige Konzepte, um einerseits die Qualität zu steigern, andererseits um das Kulturland für weitere Generationen nutzbar zu erhalten. Wer auf biodynamische Winzer stößt, lernt jedenfalls leidenschaftliche Naturliebhaber kennen. Auch auf dem Tisch sollen natürliche Erzeugnisse aus der Region landen. Ob beim Michelin-Koch oder beim provenzalischen Mütterchen, Produkte aus kurzer Kreislaufwirtschaft garantieren authentischen Gaumenschmaus à la Provence. Wer naturnahe Unterkünfte liebt, findet mittlerweile eine ganze Palette an außergewöhnlichen Herbergen, die entweder in einem natürlichen Umfeld liegen oder sich besonders für die Umwelt engagieren. Für Naturliebhaber und Fans der Langsamkeit, ist die Provence eine unumgängliche Destination.

Von der Heide auf den Tisch
Was sind eigentlich „Herbes de Provence“, welche wohltuenden Wirkungen haben die einzelnen Kräuter und welches Gericht, Fleisch oder Zutat würzt man am besten mit was? Das und vieles mehr erläutert Paul von der „Ferme du Gerbaud“ im Luberon bei einem anderthalb-stündigen Spaziergang durch die Felder. Nicht selten staunen die Besucher, über die Wirkungen der wilden Küchenkräuter auf das Wohlbefinden. Das 25 Hektar große Gut setzt auf Natürlichkeit und verkauft Kräuter, Gewürze, ätherische Öle sowie Honig.

Auch mit Odile und Laurie aus Brantes lernt man Wissenswertes über gesunde, naturbewusste Ernährung, welche saisonalen Lebensmittel man in der Natur findet und wie man diese zubereitet. Nach einem Ausflug aufs Feld wird die Schürze geschnürt und gekocht. Die gesammelten Zutaten dienen als Basis und werden in Kombination mit saisonalem Gemüse, anderen regionalen Spezialitäten sowie Gewürzen in Köstlichkeiten verarbeitet. Anschließend verkostet man das Ganze in einer gemütlichen Runde mit Blick auf den Mont Ventoux. Die Aventurières du Goût, wie sie sich nennen, bieten diese Entdeckung für 5-10 Personen, zwischen April und Mitte November an. Im Preis von € 65 sind Kräuter sammeln, Kochkurs, Essen und Getränke inbegriffen.

Ferme de GerbaudAventurières du Goût

Im Luxusresort mit grünem Michelin-Stern
Ein Geheimtipp in einem der schönsten Dörfer Frankreichs ist bestimmt das Lou Calen. Das Luxushotel zeichnet sich vor allem mit seinem naturnahen Konzept aus. An der Sommerweinbar frönt man dem Genuss und der Langsamkeit der provenzalischen Atmosphäre. Die eigene Brauerei liefert geschmackvolles Bier aus natürlichen Zutaten, während tägliche Animationen, wie Töpferkurse oder Konzerte, das Urlaubsvergnügen abrunden. Da wundert es kaum, dass auch die Gastronomie in diesem wundervollen Rahmen eine nachhaltige Ausrichtung hat.

2023 erhielt Benoit Witz, Chefkoch des Restaurants „Jardin Secret“ den grünen Michelin-Stern. Seine Sporen am Herd verdiente er sich bei Paul Bocuse und Alain Ducasse. Für seine naturbewusste Küche lässt er sich von lokalen Produkten inspirieren, um den authentischen Geschmack der Provence möglichst unverfälscht auf den Tisch zu bringen. Im Rahmen seines nachhaltigen Ansatzes bevorzugt er kurze Kreisläufe und kauft meist auf lokalen Märkten ein. Wer provenzalische Küche auf hohem Niveau genießen will, bei der die Produkte möglichst naturbelassen bleiben, sollte diese Adresse keinesfalls auslassen. www.loucalen.com

Im (W)Einklang mit der Natur
Weinliebhaber, die Wert auf naturnahen Anbau legen, finden in der Provence viele Kellereien, die Einblick in ihre Methodik geben. Manchmal kann man sogar auf dem Weingut übernachten, wie auf dem „Domaine de Plein Pagnier“ bei Mazan. Seit 40 Jahren führt Familie Marchesi ihr Gut in Biokultur und macht sich den Zyklus der Natur zu Nutze. Dazu erhalten sie Trockensteinmauern und Gehölze, produzieren beispielsweise Holzschnipsel, um Feuchte im Boden zu speichern sowie vieles mehr um den naturnahen Anbau und die Artenvielfalt zu fördern. Damit die Bemühungen sichtbar werden, bieten die Marchesis Gästezimmer an und führen durchs Gut, wo man neben Wein auch Kirschen, Olivenöl und Konfitüren anbaut und produziert. Dabei vermitteln sie ihre Philosophie und schließen die Tour mit einer Weindegustation ab.

Nicole und Xavier Rolet übernahmen vor 25 Jahren ein Weingut und legen Wert auf naturnahen Anbau. Auf dem „Domaine du Chêne Bleu“ in den Dentelles de Montmirail, meidet man Pestizide, Herbizide oder chemischen Dünger wie der Teufel das Weihwasser. Viele andere Maßnahmen gehören ebenso zum Nachhaltigkeitskonzept. Beispielsweise filtert man Brauchwasser mittels Bambuswald, während Bienenstöcke für Artenvielfalt sorgen. Auf der Tour „Sustaina-bee-lity“ lernt man die Philosophie des Weinguts kennen und lässt sich die Naturweine auf der Zunge zergehen.

Domaine de Plein PagnierDomaine du Chêne Bleu

Komfortable Unterkünfte in natürlichem Rahmen
Im Var finden sich eine Menge Unterkünfte, die naturbewussten Gästen innovative Konzepte anbieten. Aus dem ehemaligen Hotel San Pedro in Saint-Raphaël wurde das Confidential Hotel & Spa. Dabei entstanden fünf Öko-Lodges in einem separaten Bereich der sich „ManaLodji“ nennt. Originell ist auch der amerikanische „Air Stream“-Wohnwagen aus dem Jahr 1966. Um die wachsende Nachfrage nach besonderen Unterkünften, zu beantworten.

Einen Katzensprung vom Strand entfernt, wartet der auf Ökologie ausgerichtete Campingplatz „Jardins de la Pascalinette“ in La Londe-les-Maures mit komfortabel eingerichteten Naturunterkünften. Die VIP-Quintessence-Mobilhomes haben dabei einen privaten Pool, während die Coco-Sweet-Zelte eigene Sanitäranlagen haben.

City Trip mit viel Natur gibt es bei Toulon. Der Camping La Lézardière ist stadtnah aber in natürlicher, unverfälschter Umgebung, im Schatten von Pinien gelegen. Hier übernachtet man in voll ausgestatteten, mobilen Chalets oder auf kostenlosen Stellplätzen. Der Campingplatz bemüht sich außerdem, die Auswirkungen seiner Aktivitäten auf die Umwelt so weit wie möglich zu reduzieren und entwickelt laufend neue Maßnahmen.

Confidential Hotel & SpaJardins de la PascalinetteCamping La Lézardière

Lesetipp: Glutroter Luberon ein Provence-Krimi
Der neue Krimi von Frankreich-Experte Ralf Nestmeyer untermalt den Provence-Urlaub perfekt oder gibt den ultimativen Kick die Urlaubsplanung endlich anzugehen. Sein vierter und äußerst dramatischer Fall führt Capitaine Olivier Malbec ins Herz der Provence. „Glutroter Luberon“ erzählt eine emotionale Geschichte über die unvorstellbaren Auswirkungen einer unerfüllten Liebe, immer umgeben von der einzigartigen Landschaft der Provence. Der Showdown führt schließlich in die Ockerminen bei Gargas, in deren Labyrinth man sich schnell verirren kann. Dieser finale Schauplatz gibt dem Ganzen einen leicht schaurigen Anstrich, der Gänsehaut garantiert – sicherlich wenn man diesen nach der Lektüre vor Ort besichtigt.

Ralf Nestmeyer, Reisejournalist und Historiker, konstruiert einen feinen Spannungsbogen bis zum nervenaufreibenden Showdown und immer mit dem richtigen Quäntchen provenzalischem Lokalkolorit. Ralf Nestmeyer kennt die Provence wie seine Hosentasche. Er verfasste mehrere Reiseführer über die Region im Michael Müller Verlag. Nach „Roter Lavendel“, „Die Toten vom Mont Ventoux“ und „Späte Rache im Luberon“, ist „Glutroter Luberon“ sein vierter Provence-Krimi im Emons-Verlag.
Glutroter Luberon, Emons Verlag 2024, 235 Seiten, ISBN 978-3-7408-1844-9
Für Rezensionsexemplare melden Sie sich bitte bei: Dominic Hettgen, hettgen@emons-verlag.de

Inspirationen über die Destination
https://www.provence-tourismus.de/
https://www.visitvar.com/

Weitere Pressedokumentationen zum Download:

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f95233307590

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 39

Bild Header: © Camping de la Lézardière

Brezeln und Bier sind das Traumpaar im Elsass

Newsticker

16. Mai 2024

Elsässer Biergeheimnisse

Beim Bierworkshop in der Brasserie Saint-Pierre lernt man, worauf es beim Brauen drauf ankommt.
© Charly Derouet – ADT

Bierliebhaber stoßen im Elsass auf eine lange Brautradition. Wer Gerste, Hopfen und Malz folgt, wird mit Schaumkronen und noblem Gebräu belohnt.

Spätestens bei der Bierkultur, stellt man fest, dass das Elsass auch deutsche Kulturwurzeln hat. Schon zu galloromanischen Zeiten braute man in der Region! Die ersten schriftlichen Quellen bezüglich einer Brauereiaktivität in Strasbourg stammen aus anno 961. Damals wurden die meisten Brauereien von Ordensleuten betrieben. Im Jahr 1259 ließ sich der erste unabhängige Brauer von Strasbourg, Arnoldus Cervisarius, in der „Impasse de la Bière“ nahe beim Münster nieder.

Wer den Bierspuren des Elsass folgt, dem bietet sich ein abwechslungsreiches Programm. Großen Traditionsbrauereien stehen mittlerweile viele Mikrobrauer mit originellen Kreationen gegenüber und verbreitern das Angebot. Wie man selbst Bier herstellt, lernen Gerstensaft-Fans in einem Braukurs und wer das Getränk dermaßen liebt, dem bietet das Elsass buchstäblich ein Bad in ausgewählten Zutaten. Denn im Taaka Beer Spa lernt man, dass Hopfen, Malz und Hefe sogar positive Wirkungen auf die Schönheit haben. Nichts wie hin!

Taste a draft
Die elsässische Brauereilandschaft ist reich und vielfältig. Neben einigen großen Namen gesellen sich mittlerweile fast hundert handwerkliche Brauereien. Um die elsässische Bierbraukunst grundlegend kennenzulernen, sollte man einen Besuch bei den drei größten Marken vorsehen. „Meteor“ in Hochfelden ist die älteste Brauerei und die letzte große unabhängige, die zudem in Familienhand liegt. Direkt neben dem Betrieb lädt die „Villa Meteor“ zu einem Rundgang ein, der einem Braugeheimnisse sowie Familien- und Firmengeschichte vermittelt.

In Strasbourg taucht man ins Bieruniversum von „Kronenbourg“ ein. Im fast gleichnamigen Stadtteil Cronenbourg findet man im alten Sudhaus das „Labbb“, ein Ort für Brauexperimente mit „Brewpub“. Von der Besichtigung über eine Einführung in die Bierologie, Brauworkshops bis hin zu einer Speisen-Bier-Verkostung – hier gibt es für jeden Bierliebhaber etwas!

Auch die historische Brauerei „Perle“ findet man neuerdings in einem hochmodernen Gebäude in Strasbourg im Herzen des Marché-Gare-Viertels. Besichtigungen finden samstags statt und schließen mit einem Verkostungsparcours aus vier unterschiedlichen Bieren ab.
MeteorLabbb StrasbourgPerle

Do it yourself!
Wer seiner Bierleidenschaft die Schaumkrone aufsetzen will, taucht tiefer in die Materie und lernt anhand eines Bierworkshops, auf welche Feinheiten es ankommt, um ein schmackhaftes Bier zu produzieren. Bei der handwerklichen Brauerei la Saint-Pierre heißt es Ärmel hochkrempeln und Schürze umbinden. Dann lernt man einen Tag lang die Herstellungsschritte eines guten Bieres kennen. Das umfasst die Auswahl der Zutaten, die Überwachung des Gärungsprozesses bis zum Druck der Etiketten. Zum Abschluss probiert man natürlich das eigene Gebräu und darf die selbst fabrizierten Flaschen mit einem kleinen Bierbrauset für weitere Experimente heim nehmen.

Mit dem Label „Nature & Progrès“ (Natur und Fortschritt) produziert die Mikrobrauerei „Les Semblables“ in einem Weiler von Mietesheim verantwortungsbewusste Biere. So ist sie zum Beispiel die einzige Brauerei in Frankreich, die die Braukessel mit Holzscheiten einheizt. Mit ihrem „Bierologie-Workshop“, der ein unvergessliches, geselliges Geruchserlebnis verspricht, laden Elliott und Etienne zum Entdecken ihrer Mikrobrauerei und ihrer Brauspezialitäten ein. La Saint-PierreLes Semblables

Walk on the Wild Side
Beim Bier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und es macht sogar schöner. Wer die wohltuenden Wirkungen natürlicher Brauzutaten auf seinen Körper ausprobieren möchte, probiert den Taaka Beer Spa in Strasbourg aus. Es ist ein originelles Erlebnis in der Kombination aus Wellnesseinrichtung und Brauwelt. Nach einem Saunagang entspannt man in einer Badewanne aus Lärchenholz und genießt die wohltuende Wirkung von Malz, Hopfen und Bierhefe. Verkostungen von Bieren aus lokalen Mikrobrauereien runden das Ritual ab.

Wer mehr Bewegung bevorzugt, löst bei der Schnitzeljagd „L’Echappée Bière“ durch Strasbourg zahlreiche Bierrätsel. Die Tour ist eine amüsante Entdeckung der Stadt und ihrer Brauereigeschichte. Auf den Spuren von Beatus Cervisus, einem Brauer aus dem 16. Jahrhundert, durchstreift man Strasbourg, um das geheime Versteck des Rezepts seines Bieres „Humanis“ zu enthüllen. Dabei gilt es die vier Orte zu finden, an denen Blindverkostungen stattfinden.

Bei den Bierburg-Games geht es hingegen darum, innerhalb einer Stunde einer verlorenen Seele zu helfen, den rheinischen Kelch wiederzufinden, der sie erlösen wird. Dieses interaktive Erlebnis – unter Anleitung von Schauspielern – wird durch eine Bierverkostung abgerundet. Die Bierburg-Games finden auf unterschiedlichen Elsässer Burgen an fixen Tagen statt.
Taaka Beer SpaL’Echappée BièreBierburg Games

Beer & Bicycle
Der Kocherberg ist der „Place to be“, wenn es darum geht, dem elsässischen Hopfen zu folgen. Wer dazu noch gerne radelt, für den gibt es zwei Strecken, die von Hopfengärten geprägt sind. Der Rundweg „Bier und Hopfengärten“ (25 km) beginnt in Hochfelden, einer Hochburg der Brauereikunst. Er folgt den Hügellandschaften mit Blick auf das Münster von Strasbourg und durch charmante Dörfer wie Hohatzenheim mit seiner romanischen Basilika. In Wingersheim, der Hauptstadt des Hopfens, entdeckt man dessen Anbau und erfährt mehr über die wohltuenden Wirkungen der Pflanze.

Die Rundstrecke „Vom Modertal ins Hopfenland“ (72 km) folgt einer gut befahrbaren Waldstraße durch den Wald von Haguenau. Nach Pfaffenhoffen und den Bauerndörfern im Pays de Hanau wechselt die Kulisse bei Hochfelden, wo Hopfenreben einen bis zum Ziel begleiten.

Für die Sportlicheren gibt es eine rund 400 Kilometer lange, grenzüberschreitende Radtour mit dem Titel „Brauereien und Bierkultur“, auf der man die Bierkultur des Elsass, der Südpfalz und Badens entdeckt. radfahrenimelsass.devis-a-vis-Pamina.eu

Save the Date
Mitte Juni: Expo de la Bière (Strasbourg): eine Messe, die sich an Bierliebhaber wie Neugierige richtet.
Anfang Juli: Bierfest in Schiltigheim (Fête de la Bière d’Alsace). Das Fest wird seit über 40 Jahren in der Brauereistadt organisiert und ist eine wahre Institution.
Ende August: Bierfest in Saverne. Musikalische Unterhaltung und Verkostungen des in Saverne gebrauten Licorne-Biers.
September: s’Meteor Bierfescht in Hochfelden: ein 3-tägiges authentisches Elsässer Bierfest in einem großen Festzelt mit Unterhaltung.
Ende September: Strasbourg Craft Beer Festival. Ein Festival für lokales und handwerklich hergestelltes Bier.

Inspirationen über die Destination und zum Thema
Pressemappe Bierkultur im Elsass (pdf zum Download)
https://www.visit.alsace/de/

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Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 39

Bild Header: © Klaudia IGA – Visit Alsace

Riva Bella in Korsika

Newsticker

23. April 2024

FKK-Ferien für die Familie

Warum nicht einen vogelfreien FKK-Urlaub mit der Familie in Frankreich planen? 
© Céline Hamelin

Früh übt, wer Meister werden will, gilt auch für Freikörperkultur. In den FKK-Zentren von France 4 Naturisme wird dabei auf einen gesunden und respektvollen Naturismus geachtet.

Oft werden FKK-Zentren mit Sexismus assoziiert und so verschwendet man kaum einen Gedanken daran, dass FKK-Urlaub auch ein Thema für Familien sein könnte. Das ist allerdings falsch, denn Freikörperkultur ist vielmehr von Werten wie Respekt, Achtung, Freiheit und Umweltbewusstsein geprägt. In den FKK-Zentren von France 4 Naturisme werden diese gelebt und ein gesunder, familienfreundlicher Naturismus gefördert. Der Nachwuchs lernt dabei nicht nur die positiven Effekte der körperlichen Freiheit kennen, sondern auch den respektvollen Umgang mit der Natur, in der die France 4 Naturisme-Zentren eingebettet sind. Am wichtigsten sind aber sicher die unvergesslichen Ferienerlebnisse. Deshalb investieren die Campingplätze jedes Jahr in allerlei Neuheiten für groß und klein.

Mit Umweltbewusstsein am Mittelmeer
Die Lage von Riva Bella auf Korsika bietet sich an, auf Umweltfreundlichkeit zu setzen. Direkt am Meer und von Salzseen umgeben, verzaubert die FKK-Anlage mit ihrer Natürlichkeit. Im Juli und August organisiert der Kinderclub deshalb kreative und umweltfreundliche Aktivitäten wie Landart- oder Sandskulpturen-Kurse für 5 – 14-Jährige an. Die Eltern können sich in dieser Zeit mit kostenlosen Sportkursen, Töpfer- und Aquarellkursen oder ganz einfach mit Dolcefarniente am Strand verdingen.
Auch Sérignan Plage Nature engagiert sich in Sachen Umwelt und so entstand ein ganz neues begrüntes, autofreies Viertel auf dem Campingplatz am Mittelmeer. Die neuen Botanique-Mobilhomes für 4 Personen mit Eltern-Suite werden bei Familien sicherlich viel Anklang finden. Voll ausgestattet ist im Preis die Endreinigung inbegriffen, so dass man den Aufenthalt bis zur letzten Minute auskosten kann.

Disneyland mit FKK-Urlaub verbinden
Der Campingplatz Héliomonde, unweit von Paris, bietet sich Familien an, die das Disneyland besuchen und das mit einem FKK-Aufenthalt in geschützter Natur verbinden wollen. Der Spaß geht nach dem Freizeitpark gleich in aller Freiheit weiter. Denn Héliomonde wartet mit neuen Einrichtungen wie Schaukeln, Holz- und Hüpfburgen sowie mit Rutschen ins Wasser und vielen anderen Spielen auf. Und sollte das Wetter mal nicht mitspielen, gibt es ganz neu auch einen Indoor-Pool, während der Kinderclub im Juli und August vielfältige Aktivitäten für 6-12-Jährige anbietet. Und das alles in einem geschützten Wald hoch über der Essonne.

Viel Meer und originelle Animationen
Euronat auf der Médoc-Halbinsel bietet alleine über 40 Unterhaltungsaktivitäten übers ganze Jahr. Von Sport über Kunst bis Kulturangebot ist für jeden was dabei. Aber auch diverse Animationsclub halten die jungen Gäste, zwischen 3 und 17 Jahren, in Bewegung. Arnaoutchot beschäftigt die Gäste mit verschiedenen Workshops wie Glasmalerei, Korbflechterei, Tanzen, Theater, Einführung in die Stickerei und vielem mehr. Für Kinder und Teenager gibt es auch hier die verschiedensten Animationsclubs, wo die jungen Gäste neue Freunde kennenlernen. Nicht zu vergessen ist der Atlantik, der beiden Camping-Zentren zu Füßen liegt und mit seiner wilden Natur die Gäste anlockt.

Wasser- und Familienspaß in der Provence
Das Domaine de la Sablière im Gard an der Cèze-Schlucht verschreibt sich voll dem Wasservergnügen. Während der Fluss mit Felsenpools und Natürlichkeit verzaubert, finden die auf Action getrimmten Wasserratten Rutschen und Spacebowl. Die ganz Kleinen dürfen auch schon im Planschbecken mit dem Wasser in Berührung kommen, falls sie nicht lieber im neuen Miniclub mitmischen möchten. Das Domaine Le Bélézy am Fuße des Mont Ventoux in der Provence ist hingegen ganz aufs Familienglück ausgerichtet. Dabei ist der eigene, abgesicherte Hochseilgarten, neben all den Spaßeinrichtungen, wohl das Highlight der Jungmannschaft. Im Juli und August bietet der Miniclub außerdem zahlreiche Animationen an. Sommerfest, Sportturniere, Schatzjagden: Hier verbringt man angeregte Familienferien.

Über France 4 Naturisme:
France 4 Naturisme ist der größte Anbieter von FKK-Urlaub in Frankreich. Die Gruppe bietet sieben Urlaubsziele an und steht für gesunde Freikörperkultur in familiärem Kontext. Die FKK-Feriendörfer liegen am Meer, an einem Fluss, auf dem Land oder in ruhiger natürlicher Umgebung. Auf den Campingplätzen gibt es auch FKK-Badeanlagen, Balneotherapie, Spas und Thalassotherapie. Die Standorte liegen in idealer Umgebung für einen FKK-Urlaub: an der Atlantikküste, am Mittelmeer, im Herzen der Provence, in der Ardèche, auf Korsika und im Pariser Umland. Weitere Informationen finden Sie unter https://de.france4naturisme.com/

Aktuelle Broschüre von France 4 Naturisme hier herunterladen!

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Newsticker

16. April 2024

Freie Fahrt mit Free Flow

Bei Free Flow-Mautpassagen erfasst ein Portal automatisch die Durchfahrt der Fahrzeuge mit Nummernschild und Fahrzeugklasse. © Groupe Sanef

Free Flow ist die Zukunft für mautbetriebene Autobahnen. Mit der Mautbox von Bip&Go, begleicht man die Passagen problemlos über die Monatsrechnung.

Die Umstellung der A13/14 zwischen Paris und der Normandie ab Juni 2024 in Free Flow, markiert einen Wendepunkt im französischen Mautsystem. Free Flow ist zwar auf einzelnen Strecken und in anderen Ländern eingehend erprobt. Mit der Einführung auf einer von Transportwirtschaft und Tourismus intensiv genutzten Autobahn gewinnt das Thema aber zunehmende Aufmerksamkeit. Vor allem die Antwort auf die Frage, wie man künftig seine Mautgebühren begleicht, damit kein Knöllchen im Briefkasten landet, ist betreiberabhängig und stiftet bei gelegentlichen Nutzern Verwirrung. Die Mautbox von Bip&Go ist dafür die einfachste wie zuverlässigste Bezahllösung und deckt viele beliebte Urlaubsländer ab.

Übrigens: Mit Bip&Go sind die Passagen provisionsfrei und bis Ende 2024 gibt’s 5 Euro Rabatt auf die Bestellung!

Was ist Free Flow?
Wer mit dem PKW in den Urlaub fährt und die Autobahnen in Frankreich, Italien, Spanien oder Portugal benutzt, muss eine streckenabhängige Maut bezahlen. Auf den meisten Autobahnen begleicht man die Gebühren an der Ausfahrt mit einer Mautbox, der Kreditkarte oder barer Münze. Zunehmend wird jedoch der Free Flow eingeführt. Das bedeutet, dass ein elektronisches Portal auf der Autobahn, die Durchfahrt automatisch erfasst und zugleich das Nummernschild ablichtet. Es gibt keine Schranken oder breitspurige Passagen mehr. Wer eine Mautbox installiert hat, der merkt von der Durchfahrt höchstens ein leises Piepsen. Es ist das System der Zukunft, weil der Ausbau der Autobahnen durch die schlankere Passage weniger Fläche beansprucht. Zudem spart man Zeit, Kraftstoff und CO2, da es keine Staus mehr vor Schranken gibt und man einfach in normalem Tempo durchfahren kann.

Wo gibt es derzeit Free Flow-Passagen?
Norwegen war eines der ersten Länder, das den Free Flow eingeführt hat. Seither gibt es das System in etwa zwanzig Ländern weltweit. Die meisten kennen zurzeit ein gemischtes System, mit Schranken-Passagen und Free Flow-Strecken. In den südlichen Urlaubsländern stößt man in Italien rund um Mailand auf die automatischen Durchfahrten. In Spanien gibt es einzelne Strecken, während Portugal nur noch auf Free Flow setzt. In Frankreich trifft man auf die A79, die vollständig neu gebaut wurde und deshalb schon durchgängig mit Free Flow ausgestattet ist. Ab Juni 2024 wird die A13/14 zwischen Paris und der Normandie bis 2027 vollständig mit Free Flow ausgestattet. In der Hinsicht, dass diese Strecke wichtig für Tourismus und Wirtschaft ist, wird das Projekt in Frankreich als Meilenstein eingestuft. Der Umbau bedeutet eine Einsparung von 9,5 Mio. Liter Kraftstoff, 3,8 KWh Strom, 25.000 Tonnen CO2 und 28 ha Fläche, die renaturiert werden.

Wie bezahlt man die Maut auf einer Free Flow-Strecke?
Die Zahlungsmodalitäten sind nach Land und Autobahnbetreiber unterschiedlich. Teils muss die Maut direkt beim Betreiber via Internet, bei einem Inkasso-Partner vor Ort oder anderweitigen Einrichtungen bezahlt werden. Ebenso unterscheiden sich die Zahlungsfristen und betragen zwischen 72 Stunden in Frankreich und 14 Tagen in Italien. Wer nicht innerhalb der Frist seine Kosten begleicht, wird gebüßt. Da bei der Passage das Nummernschild erfasst wird, klappt das problemlos international. Die Mautbox von Bip&Go ist hier eine wahre Erleichterung, denn so bezahlen Urlauber mühelos über die monatliche Rechnung. Wichtig ist, dass man im Kundenbereich das Kennzeichen angibt. Wechselt man das Fahrzeug sowie die Kennzeichennummer, aktualisiert man es spätestens 24 Stunden vor der Reise. Sollte es dennoch zu einer technischen Panne oder einer Reklamation kommen, kann das Nummernschild mit dem jeweiligen Konto in Verbindung gebracht werden, um einen Abgleich zu schaffen.

Welche Vorteile bietet eine Mautbox?
Während Free Flow viele Vorteile schafft und die künftige Autobahntechnologie darstellt, ist die Anzahl an verschiedenen Betriebsgesellschaften und unterschiedlichen Zahlungsmodalitäten verwirrend. Für Urlauber, die das jeweilige System, nur gelegentlich benutzen, wird es nahezu unübersichtlich, außer man investiert eine Menge Zeit in die Recherche vor der Urlaubsfahrt. Die Mautbox von Bip&Go für PKWs, Motorräder und Kompakt-Caravaner funktioniert in Frankreich, Italien, Spanien und Portugal und ist die einfachste Bezahllösung. Man muss einzig allein darauf achten, dass sie korrekt an der Windschutzscheibe installiert ist. So steht nichts im Weg, dass das Portal automatisch Mautbox, Nummernschild und die entsprechende Fahrzeugklasse erfassen kann. Die Passage wird in der Monatsrechnung erfasst und damit ordentlich beglichen. Für den seltenen Fall, dass die Mautbox defekt sein sollte, kann man im Kundenbereich eine Benachrichtigung aktivieren. So hat man die Gelegenheit, die Passage im Nachgang mit der Mautbox oder direkt per Kreditkarte zu bezahlen. Mehr Infos zum Free-Flow

Spartipp: Bip&Go Mauttransponder günstiger bestellen!
Wer einen Bip&Go Transponder bis Ende 2024 auf bipandgo.com/de bestellt, erhält mit Eingabe des Aktionscodes einen Sofortrabatt auf Bestellung und Versand von fünf Euro. Dabei gibt man den Code während des Vorgangs in das entsprechende Feld ein. Das Angebot gilt für Privatkunden, die ein neues Abonnement bis 31. Dezember 2024 abschließen und ist nicht mit anderen laufenden Angeboten kumulierbar. Aktionscode: FRANKREICH2024

Über die Bip&Go Mautbox…
…sie öffnet Mautschranken in Frankreich, Spanien, Portugal und Italien. Die automatische Passage mit nachträglicher Abrechnung via Lastschriftverfahren hält den Verkehr flüssig und verhindert, dass Autofahrer an Mautschranken lange warten müssen. Zu den provisionsfreien Mauten wird eine monatliche Nutzungsgebühr hinzugerechnet. Dafür stehen die beiden Modelle „Pauschalpreis“ für die regelmäßige oder „A la Carte“ für die gelegentliche Nutzung zur Auswahl. Der Mauttransponder ist nicht fahrzeuggebunden und kann in PKWs, Camper (in Frankreich bis 3 Meter Höhe und 3,5 t beschränkt) oder Motorrädern eingesetzt werden. www.bipandgo.com/de

Medienkooperationen
Bip&Go bietet Medien Kooperationen an. Dabei können Sie Ihren Lesern mit individuellen Rabattcodes ein Jahr lang Ermäßigung für den Bezug der Mautbox anbieten. Bearbeitungsgebühr und Versand sind dann 5 Euro günstiger. Sollten Sie sich für Ihr Medium für eine solche Kooperation interessieren, melden Sie sich direkt bei Ralph Schetter: rs(at)ducasse-schetter(dot)com

Eigentests
Möchten Sie als Medienvertreter den Bip&Go Transponder selbst auf einer Reise testen, geben Sie uns Bescheid. Wir senden Ihnen einen Pressecode zu, mit dem Sie den Transponder kostenlos bestellen können! Maut- und Parkkosten werden danach normal abgerechnet und Sie können den Mauttransponder behalten, wenn Sie dies wünschen.

Mehr Infos: www.bipandgo.com/de

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Bild Header: © Bip&Go

Riva Bella in Korsika

Newsticker

19. März 2024

Nackte Neuigkeiten

Die FKK-Zentren von France 4 Naturismus liegen in den schönsten Urlaubsregionen Frankreichs. Die Badehose kann man ruhig zu Hause lassen. © Céline Hamelin / Le Sérignan Plage

Die Campingplätze von France 4 Naturisme nutzen die Winterpause, um die Infrastruktur auf Vordermann zu bringen. Die neue Saison wartet mit vielen Neuigkeiten auf.

In den letzten Herbsttagen scheinen die France 4 Naturisme-Zentren in einen langen Winterschlaf zu verfallen. Doch die Teams arbeiten unermüdlich weiter und nutzen die Betriebsferien, um die Qualität der Dienstleistungen, Infrastrukturen und Unterkünfte laufend zu verbessern. Die sieben Campingplätze halten für 2024 Neuigkeiten bereit und empfangen bald wieder Gäste. Auf geht’s zur Besichtigung!

Am Atlantik
Eingebettet zwischen Pinienwald und Atlantik ist Umweltengagement für Arnaoutchot eine Herzensangelegenheit. So gibt es neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge und mit dem nationalen Forstamt werden tote Kiefern durch neue endemische Arten ersetzt. Ebenso gibt es einen brandneuen Gesundheitsparcours und auch der Restaurantbereich erscheint in einem komplett neuen Kleid. Arnaoutchot eröffnet die Saison am 29. März.
Auf der Halbinsel Médoc baut das größte FKK-Zentrum Frankreichs, Euronat, einen neuen Spielplatz und 20 weitere Mobilhomes für 2 Personen. In den Sanitäranlagen hat man solarbetriebene Beleuchtung installiert mit Bewegungsmelder. Komfort und Umweltfreundlichkeit stehen hier im Vordergrund! Euronat eröffnet die Saison am 1. April.

An der Essonne bei Paris
Der Campingplatz Héliomonde, unweit von Paris, liegt in einem naturgeschützten Wald auf den Hochebenen des Departements Essonne. Von hier aus lohnt sich auch ein Ausflug nach Versailles, Paris oder ins Disneyland. Ganz neu gibt es in Héliomonde ein 200 Quadratmeter großes Hallenbad mit zwei Rutschen. Eine wahre Freude für Groß und Klein. Ebenso gibt es für Kinder neue Holzspielgeräte und eine große Schaukel. Héliomonde eröffnet die Saison am 1. Juli.

In der Provence
Im Herzen der Provence hat der Campingplatz Bélézy kürzlich die Mobilhomes der Kategorie „Resorts“ und die „Sun-Bungalows“, die auf der Rezeptionsseite liegen, klimatisiert: ein echtes Plus, wenn die provenzalische Sonne ihr bestes gibt! Im selben Bereich gibt es acht neue Premium-Mobilheime sowie neue Marjolaines, die Qualität und Vielfalt des Unterkunftsangebots ausbauen. Bélézy eröffnet die Saison am 12. April.
Die Domaine de la Sablière, sozusagen ein Dorf auf einem Hügel über den Schluchten der Cèze, wird dieses Jahr die Kleinsten mit mehreren neuen Spielgeräten begeistern. Außerdem gibt es jetzt auf dem gesamten Gelände Highspeed-Internet. Sablière eröffnet die Saison am 5. April.

Am und im Mittelmeer
Sérignan Plage Nature, das gemütliche Zentrum am Mittelmeer zwischen Camargue und den Schluchten des Hérault, wird 2024 ein neues autofreies Viertel mit 20 Mobilheimen eröffnen. Die neuen Unterkünfte sind erstklassig ausgestattet und mit Klimaanlage versehen. Das neue Viertel wird bestimmt eine willkommene Oase des Friedens werden. Le Sérignan Plage eröffnet die Saison am 25. April 2024.
Riva Bella auf Korsika bietet jetzt Highspeed-Internet auf dem gesamten Gelände an. Zudem hat man den Meeresparcours des Thalassotherapiezentrums komplett neu gestaltet. Außerdem treibt der Campingplatz die Begrünung der Anlage fort. Riva Bella eröffnet die Saison am 1. April.

Über France 4 Naturisme:
France 4 Naturisme ist der größte Anbieter von FKK-Urlaub in Frankreich. Die Gruppe bietet sieben Urlaubsziele an und steht für gesunde Freikörperkultur in familiärem Kontext. Die FKK-Feriendörfer liegen am Meer, an einem Fluss, auf dem Land oder in ruhiger natürlicher Umgebung. Auf den Campingplätzen gibt es auch FKK-Badeanlagen, Balneotherapie, Spas und Thalassotherapie. Die Standorte liegen in idealer Umgebung für einen FKK-Urlaub: an der Atlantikküste, am Mittelmeer, im Herzen der Provence, in der Ardèche, auf Korsika und im Pariser Umland. Weitere Informationen finden Sie unter https://de.france4naturisme.com/

Aktuelle Broschüre von France 4 Naturisme hier herunterladen!

Bilder zur Pressemitteilung:
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Bild Header: Riva Bella auf Korsika, © Céline Hamelin/F4N

Die große Klippe von Leucate per Rad erkunden

Newsticker

12. März 2024

Dem Mittelmeer per Rad entlang

Radeln zwischen den Meeren. Auf beiden Seiten sind Salzseen während auf der Landzunge zwischen Narbonne und Port-la-Nouvelle auch der Canal de la Robine verläuft. Das Wasser ist hier ein ständiger Begleiter. © O. Octobre / ADT Aude

Der Abschnitt der Eurovelo 8 im Departement Aude ist von lockerer Lebensart kaum zu übertreffen und lädt zum Genießen ein.

Die Mittelmeer-Route, Eurovelo 8 von Cadiz bis Izmir, ist mit 7.500 Kilometern selbst für geübte Radler ein Lebensprojekt. Umso mehr lädt sie ein, einzelne Abschnitte zu entdecken. Im Département Aude ist die Strecke von der Lebensart des Midi geprägt. Auf Treidelpfaden entlang der Kanäle erkunden Radler römisches Kulturgut und genießen das Idyll der südfranzösischen Landschaft. Die Römerstadt Narbonne lädt mit dem einzigartigen Kulturgut ein und verführt auch zum lockeren Flanieren. Weiter geht es den schönsten Stränden entlang bis Leucate. Hier ist eine Badepause fast Pflicht, während sich Feinschmecker eine Austernpause in einem Strandrestaurant nicht entgehen lassen sollten.

Gemütlich auf Treidelpfaden radeln
Etappe Argeliers – Sallèles d’Aude

Dieses kurze Stück von etwa acht Kilometern ist eigentlich in einer halben Stunde geschafft. Die gemütlichen Treidelpfade entlang des Canal de Midi und des Canal de Jonction laden unweigerlich zum Verweilen ein, so dass man sicherlich mehr Zeit einrechnen sollte.

Inmitten der Strecke lädt die antike Ausgrabungsstätte Amphoralis zu Entdeckungen ein. Sie wurde 1976 freigelegt und ist eine antike Werkstatt für Töpferwaren. Zwischen dem 1. und 3. Jahrhundert stellte man hier am Laufband Weinamphoren her. Aber auch Baumaterialien wie Haus- und Dachziegel sowie Essgeschirr. Während das Museum einzelne Exponate ausstellt und Erklärungen zur Stätte gibt, stößt man im Park auf einen alten Brennofen und eine gallo-romanische Siedlung, die aus den Ruinen nachgebildet wurden. Zudem gibt es einen nachgebildeten Kräutergarten und ein Arboretum mit Gehölzen, die zum Einfeuern der Öfen genutzt wurde. Mehr Infos über Amphoralis

Entlang des Canal de la Robine
Etappe Sallèles d’Aude – Narbonne

Weiter geht es in Richtung Narbonne. Der Canal de Jonction mündet dabei in die Aude, woraus sich wiederum der Canal de la Robine speist. Er läuft in Richtung Meer und verbindet Narbonne mit dem Mittelmeer. Die Ufer sind nicht nur beliebte Flaniermeile, sie sind auch mit Marktständen und regelmäßigen Festivitäten belebt.

Narbonne selbst bezieht sich auf eine 2500 Jahre alte Vergangenheit. Die Stadt war die erste römische Siedlung im damaligen Gallien. Als Stadt der Kunst und Geschichte treffen Besucher auf ein faszinierendes römisches Kulturerbe, aber auch die mächtigen Erzbischöfe hinterließen monumentale, mittelalterliche Bauten. Vor allem die unfertige, aber mächtige Kathedrale und der Bischofspalast zeichnen das Stadtbild. Die regionale Gastronomie entdecken Hungrige in der belebten Markthalle, wo man nicht nur einkauft, sondern auch einkehrt und manchmal Kochkursen beiwohnt. Den Geheimnissen der antiken Stadt Narbo Martius kommen Geschichtsliebhaber im 2021 eröffneten Museum Narbo Via auf die Spur. Es liegt am östlichen Ufer mitten in der Stadt und stellt auf 3.200 Quadratmetern eine unglaubliche Sammlung an Fragmenten aus der römischen Zeit. Mehr Infos über Narbonne

Zwischen den Meeren
Etappe Narbonne – Port-la-Nouvelle

Auf dem Streckenabschnitt zwischen Narbonne und dem Städtchen Port-la-Nouvelle entdecken Radler die typische Lagunenlandschaft der Küste des Languedoc. Ab etwa der Hälfte der Route verläuft der Canal de la Robine auf einer Landzunge, die wie eine faszinierende Laune der Natur erscheint. Denn das Streifchen Land ist von den beiden Salzseen „Etang de Bages et de Sigean“ und dem „Etang de l’Ayrolles“ umgeben.

Kurz vor dieser Landzunge hat man die Gelegenheit, einen Abstecher nach Gruissan einzuschlagen. Der Kultfilm aus den Achtzigern, „Betty Blue – 37,2 Grad am Morgen“, machte den Strand von Gruissan mit seinen Pfahlhäusern weltweit bekannt.

Naturliebhaber stoßen im Naturreservat Ste-Lucie auf die alten Salinen, die heute der natürliche Lebensraum von vielen Vogelarten ist. Einladend für ein Päuschen sind auch die langgezogenen Sandbänke – unbedingt die Badehose einpacken!

Aber auch die Strände von Port-la-Nouvelle sind ein krönender Etappenschluss mit Charme. Die ganze Strecke ist knapp 24 Kilometer lang und jedenfalls an Schönheit kaum zu überbieten. GruissanNaturreservat Ste-LuciePort La Nouvelle

Die schönsten Strände
Etappe Port-la-Nouvelle – Port Leucate

Zwischen Port-la-Nouvelle und La Franqui ist ein Stück der Mittelmeerroute vorerst nur mit dem Regionalzug TER befahrbar. Von hier aus erreicht man direkt den Strand von La Franqui, ein absoluter Hot-Spot der Kite-Surfer. La Franqui selbst ist das älteste Seebad dieser Region, das mit den alten Villen viel Vintage Charme bietet. Das perfekte „Planschbecken“ für Familien findet sich hingegen im flachen Meer von La Palme, der „Plage de Rouet“.

Weiter geht es durch das Städtchen Leucate und entlang der Strandbänke zwischen Mittelmeer und dem Salzsee „Etang de Leucate“. Wer gerne mal über dem Wasser marschiert, kann sich diesen Wunsch bei einem Spaziergang auf den Pontons am Kyklos-Strand in Port Leucate erfüllen.

Austernliebhaber sollten in einem Strandrestaurant die Caramoun-Austern degustieren. Sie gedeihen in Tischkultur, die hier mit künstlichen Tiden kultiviert werden. Die Austerntische steuert man mit dem Smartphone und tauchen ins Wasser getaucht oder werden herausgezogen. Die Caramoun-Auster weist festeres Fleisch auf und ist intensiver im Geschmack. Infos Leucate

Inspirationen zur Destination:
https://www.audetourisme.com/en/
https://www.cotedumidi.com/de/
Karte EuroVelo 8, Ausschnitt Béziers – Leucate, pdf zum Download

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f979670789

Pressekontakt und weitere Auskünfte:
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel +49 69 97 69 16 39

Bild Header: Die große Klippe von Leucate per Rad erkunden, © B. Larribere/ADT Aude

Newsticker

29. Februar 2024

Elsass für Buchwürmer

Wie so viele Exponate der „Bibliothèque national et universitaire de Strasbourg“ ist auch dieses ein altes Buch in deutscher Sprache. © F. Fessler/ADT

Strasbourg ist 2024 Unesco Welthauptstadt des Buches. Ein willkommener Vorwand, die edelsten Büchertempel des Elsass aufzusuchen.

In Zeiten des digitalen Wandels mag es sonderbar vorkommen, das Buch in den Himmel zu rühmen. Dennoch symbolisiert der Schmöker immer noch den Schlüssel zum Wissen. Strasbourg selbst spielte in der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg eine wichtige Rolle. Denn der Meister selbst weilte rund zehn Jahre in der Stadt und tüftelte vermutlich intensiv an seiner Erfindung, die er später in Mainz in die Perfektion brachte. Ebenso mangelt es im Elsass nicht an Bibliotheken mit kostbaren Beständen. Ob Handschriften, Inkunabeln oder seltene Originalexemplare – das Elsass ist eine Schatzkiste für Liebhaber alter Schriften. Strasbourg lädt bis in den April 2025 mit einer Reihe an Veranstaltungen ein. Sélestat und Colmar locken die Besucher mit reizvollen Abstechern zum Thema.

Schlaraffenland für Buchwürmer
Die bedeutendste Dokumentensammlung des Elsass finden Leseratten in der „Bibliothèque national et universitaire de Strasbourg“. Ihren Anfang begründete der Donaueschinger Hofbibliothekar, Karl August Barack, mit einem Aufruf zu Bücherspenden nach der Zerstörung der alten Bibliothek im Deutsch-Französischen Krieg. Das deutsche Kaiserreich förderte die neue Bibliothek massiv. Einerseits baute man das heutige Gebäude in der Neustadt, andererseits erlaubte der hohe Erwerbungsetat, dass schon anno 1913 die Bestände die Millionengrenze überschritten.

Die „BNU Strasbourg“ ist heute mit über drei Millionen Medieneinheiten die zweitgrößte Sammlung Frankreichs nach der Nationalbibliothek in Paris. Beachtenswert sind die Sondersammlungen mit rund 6.900 Handschriften sowie 2.098 Inkunabeln, die teils aus Straßburger Offizinen stammen. Sogar ein spätmittelalterlicher Bestseller offenbart sich den Besucher dort im Original: Das Narrenschiff von Sebastian Brandt, das dieses Jahr den 530. Geburtstag seines Erstdruckes zu Basel feiert und kaum an Aktualität eingebüßt hat. Auf Anfrage kann man diese historischen Schätze aus der Nähe betrachten. Mehr Infos

Alte Letter in moderner Architektur
Wer sich für alte Schriften interessiert, darf keinesfalls die humanistische Bibliothek von Sélestat auslassen. Seit 2011 im Unesco Weltdokumentenerbe hält sie eine bedeutende Sammlung an Manuskripten und Drucken aus dem 15. & 16. Jahrhundert. Die Bibliothek erwuchs aus der Lateinschule der Renaissance, als Sélestat noch „Schlettstadt“ hieß. Die freie Reichsstadt genoss den Ruf einer berühmten Ausbildungsstätte des Heiligen Römischen Reichs. Der Bestand füllte sich aus zahlreichen Nachlässen und Schenkungen von Lehrern und Schülern. Das größte Konvolut umfasst über 500 Bücher und ist die Privatbibliothek des Humanisten Beatus Rhenanus – selbst Schüler der Lateinschule und Bürger von Sélestat.

Bedeutende Exponate sind zudem das älteste erhaltene Buch des Elsass, ein merowingisches Lektionar des 7. Jahrhunderts oder das Schulheft von Beatus Rhenanus. Aus einem Eintrag in einem Rechnungsbuch von anno 1521 geht Sélestat auch als Geburtsort des Weihnachtsbaums hervor. Besucher sind nur schon vom Gebäude des Stararchitekten Rudy Riciotti gebannt. Es lohnt sich, die thematisch geführten Besichtigungen mitzumachen. Mehr Infos

Europäisch bedeutendes Bücherzentrum
Kunstliebhaber werden den Besuch des Unterlinden-Museums kaum auslassen. Weniger bekannt ist die „Bibliothèque des Dominicains“, die selbst im Dominikanerkloster beherbergt ist und nur ein paar Schritte entfernt liegt. Sie ist quasi die Schatzkiste der Stadtbibliothek mit einer Sammlung von etwa 400.000 Medieneinheiten. Darunter finden sich ca. 1.200 Manuskripte, 2.300 Inkunabeln, rund 100.000 Bücher aus dem 16. Jahrhundert oder gar ein Exemplar der Mentelin-Bibel, von denen es nur drei in Frankreich gibt.

Um dem Bestand mehr Bedeutung zu verleihen, hat Colmar das Projekt lanciert, ein europäisches Zentrum des Buchs und der Illustration einzurichten. 2022 eröffnete die neu eingerichtete Bibliothek mit Museumsparcours. Auf 500 Quadratmetern werden im Wechsel jeweils 92 Exponate ausgestellt, die dem Besucher den Werdegang von Buch und Illustration im Elsass vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert schildert. Der Parcours ist dabei dreisprachig ausgeschildert und es gibt überwiegend viele deutschsprachige Exponate zu sehen. Der Zugang ist übrigens für alle kostenlos. Mehr Infos

Strasbourg: Unesco Welthauptstadt des Buches 2024
Im April 2022 reichte die Stadt Strasbourg die Bewerbung für die Ernennung zur UNESCO-Welthauptstadt des Buches 2024 ein. Von 10 Städten, die an diesem internationalen Wettbewerb teilnahmen, wurde Strasbourg als Nachfolgerin von Accra, Hauptstadt von Ghana, zur Weltbuchhauptstadt der UNESCO 2024 ernannt. Der Titel wird jeweils für ein Jahr verliehen und geht an Städte, die Bücher und das Lesen in besonderem Maße fördern. Hier greift die Stadt nicht nur auf ihre historische Bedeutung in Bezug auf den Buchdruck und dessen Hinterlassenschaften zurück.

Heute beruht die lebendige Buchbranche in Straßburg auf dem Wirken von 40 Verlagshäusern, 25 Buchhandlungen und einem Netz aus 59 öffentlichen Bibliotheken. Zahlreiche dem Buche gewidmete Veranstaltungen wie das Literaturfestival „Bibliothèques Idéales“ oder die „Rencontres de l’Illustration“ ziehen jährlich über 35.000 Leseratten an. Vom 23. April 2024 bis 22. April 2025 finden in allen Stadtvierteln über 200 Aktionen rund um das Buch und das Lesen in all seinen Formen statt. Mehr Infos

Inspirationen für die Elsass-Recherche
Die Pressemappe 2024 ist ein Sammelsurium an Inspirationen und Neuigkeiten, das neue Ideen für die Berichterstattung liefert. In kultureller Hinsicht gibt es einige Veranstaltungen, die den Bezug zum deutschsprachigen Kulturraum in den Vordergrund stellen. Zum Beispiel feiert Riquewihr mit einer Ausstellung vom Stuttgarter Landesarchiv Baden-Württemberg vom 14. Juli bis 14. Oktober das Abkommen das 1324 Graf Ulrich von Württemberg die Herrschaft über das Städtchen sicherte. Die Ausstellung „Couleur, Gloire et Beauté“ im Museum Unterlinden in Colmar vom 4. Mai bis 23. September ist hingegen der germanischen Malerei von 1370 bis 1550 gewidmet.

1324 ist auch das Jahr in dem Albrecht II. von Habsburg, Herzog von Österreich, die Erbin Johanna von Pfirt heiratete. Dieser Ehe entstammten die Folgegenerationen des europäischen Herrscherhauses, dass seine Wiege das Elsass nennt. Dieser Anlass wird für zahlreiche Veranstaltungen durchs Jahr genutzt und ist ein Grund, der „Via Habsburg“ durchs Elsass zu folgen. Aber auch Hotel- und Restauranteröffnungen, Neuigkeiten im touristischen Angebot oder gar die Elsässer Bierkultur beleuchtet die Pressemappe.
Hier geht’s zum Download der Pressemappe Inspirationen 2024!

Inspirationen über die Destination und zum Thema
www.visit.alsace

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f87107764644

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 39

Bild Header: Schulheft von Beatus Rhenanus, © PMod – Ville de Sélestat – ADT