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29. Februar 2024

Elsass für Buchwürmer

Wie so viele Exponate der „Bibliothèque national et universitaire de Strasbourg“ ist auch dieses ein altes Buch in deutscher Sprache. © F. Fessler/ADT

Strasbourg ist 2024 Unesco Welthauptstadt des Buches. Ein willkommener Vorwand, die edelsten Büchertempel des Elsass aufzusuchen.

In Zeiten des digitalen Wandels mag es sonderbar vorkommen, das Buch in den Himmel zu rühmen. Dennoch symbolisiert der Schmöker immer noch den Schlüssel zum Wissen. Strasbourg selbst spielte in der Erfindung des Buchdrucks durch Gutenberg eine wichtige Rolle. Denn der Meister selbst weilte rund zehn Jahre in der Stadt und tüftelte vermutlich intensiv an seiner Erfindung, die er später in Mainz in die Perfektion brachte. Ebenso mangelt es im Elsass nicht an Bibliotheken mit kostbaren Beständen. Ob Handschriften, Inkunabeln oder seltene Originalexemplare – das Elsass ist eine Schatzkiste für Liebhaber alter Schriften. Strasbourg lädt bis in den April 2025 mit einer Reihe an Veranstaltungen ein. Sélestat und Colmar locken die Besucher mit reizvollen Abstechern zum Thema.

Schlaraffenland für Buchwürmer
Die bedeutendste Dokumentensammlung des Elsass finden Leseratten in der „Bibliothèque national et universitaire de Strasbourg“. Ihren Anfang begründete der Donaueschinger Hofbibliothekar, Karl August Barack, mit einem Aufruf zu Bücherspenden nach der Zerstörung der alten Bibliothek im Deutsch-Französischen Krieg. Das deutsche Kaiserreich förderte die neue Bibliothek massiv. Einerseits baute man das heutige Gebäude in der Neustadt, andererseits erlaubte der hohe Erwerbungsetat, dass schon anno 1913 die Bestände die Millionengrenze überschritten.

Die „BNU Strasbourg“ ist heute mit über drei Millionen Medieneinheiten die zweitgrößte Sammlung Frankreichs nach der Nationalbibliothek in Paris. Beachtenswert sind die Sondersammlungen mit rund 6.900 Handschriften sowie 2.098 Inkunabeln, die teils aus Straßburger Offizinen stammen. Sogar ein spätmittelalterlicher Bestseller offenbart sich den Besucher dort im Original: Das Narrenschiff von Sebastian Brandt, das dieses Jahr den 530. Geburtstag seines Erstdruckes zu Basel feiert und kaum an Aktualität eingebüßt hat. Auf Anfrage kann man diese historischen Schätze aus der Nähe betrachten. Mehr Infos

Alte Letter in moderner Architektur
Wer sich für alte Schriften interessiert, darf keinesfalls die humanistische Bibliothek von Sélestat auslassen. Seit 2011 im Unesco Weltdokumentenerbe hält sie eine bedeutende Sammlung an Manuskripten und Drucken aus dem 15. & 16. Jahrhundert. Die Bibliothek erwuchs aus der Lateinschule der Renaissance, als Sélestat noch „Schlettstadt“ hieß. Die freie Reichsstadt genoss den Ruf einer berühmten Ausbildungsstätte des Heiligen Römischen Reichs. Der Bestand füllte sich aus zahlreichen Nachlässen und Schenkungen von Lehrern und Schülern. Das größte Konvolut umfasst über 500 Bücher und ist die Privatbibliothek des Humanisten Beatus Rhenanus – selbst Schüler der Lateinschule und Bürger von Sélestat.

Bedeutende Exponate sind zudem das älteste erhaltene Buch des Elsass, ein merowingisches Lektionar des 7. Jahrhunderts oder das Schulheft von Beatus Rhenanus. Aus einem Eintrag in einem Rechnungsbuch von anno 1521 geht Sélestat auch als Geburtsort des Weihnachtsbaums hervor. Besucher sind nur schon vom Gebäude des Stararchitekten Rudy Riciotti gebannt. Es lohnt sich, die thematisch geführten Besichtigungen mitzumachen. Mehr Infos

Europäisch bedeutendes Bücherzentrum
Kunstliebhaber werden den Besuch des Unterlinden-Museums kaum auslassen. Weniger bekannt ist die „Bibliothèque des Dominicains“, die selbst im Dominikanerkloster beherbergt ist und nur ein paar Schritte entfernt liegt. Sie ist quasi die Schatzkiste der Stadtbibliothek mit einer Sammlung von etwa 400.000 Medieneinheiten. Darunter finden sich ca. 1.200 Manuskripte, 2.300 Inkunabeln, rund 100.000 Bücher aus dem 16. Jahrhundert oder gar ein Exemplar der Mentelin-Bibel, von denen es nur drei in Frankreich gibt.

Um dem Bestand mehr Bedeutung zu verleihen, hat Colmar das Projekt lanciert, ein europäisches Zentrum des Buchs und der Illustration einzurichten. 2022 eröffnete die neu eingerichtete Bibliothek mit Museumsparcours. Auf 500 Quadratmetern werden im Wechsel jeweils 92 Exponate ausgestellt, die dem Besucher den Werdegang von Buch und Illustration im Elsass vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert schildert. Der Parcours ist dabei dreisprachig ausgeschildert und es gibt überwiegend viele deutschsprachige Exponate zu sehen. Der Zugang ist übrigens für alle kostenlos. Mehr Infos

Strasbourg: Unesco Welthauptstadt des Buches 2024
Im April 2022 reichte die Stadt Strasbourg die Bewerbung für die Ernennung zur UNESCO-Welthauptstadt des Buches 2024 ein. Von 10 Städten, die an diesem internationalen Wettbewerb teilnahmen, wurde Strasbourg als Nachfolgerin von Accra, Hauptstadt von Ghana, zur Weltbuchhauptstadt der UNESCO 2024 ernannt. Der Titel wird jeweils für ein Jahr verliehen und geht an Städte, die Bücher und das Lesen in besonderem Maße fördern. Hier greift die Stadt nicht nur auf ihre historische Bedeutung in Bezug auf den Buchdruck und dessen Hinterlassenschaften zurück.

Heute beruht die lebendige Buchbranche in Straßburg auf dem Wirken von 40 Verlagshäusern, 25 Buchhandlungen und einem Netz aus 59 öffentlichen Bibliotheken. Zahlreiche dem Buche gewidmete Veranstaltungen wie das Literaturfestival „Bibliothèques Idéales“ oder die „Rencontres de l’Illustration“ ziehen jährlich über 35.000 Leseratten an. Vom 23. April 2024 bis 22. April 2025 finden in allen Stadtvierteln über 200 Aktionen rund um das Buch und das Lesen in all seinen Formen statt. Mehr Infos

Inspirationen für die Elsass-Recherche
Die Pressemappe 2024 ist ein Sammelsurium an Inspirationen und Neuigkeiten, das neue Ideen für die Berichterstattung liefert. In kultureller Hinsicht gibt es einige Veranstaltungen, die den Bezug zum deutschsprachigen Kulturraum in den Vordergrund stellen. Zum Beispiel feiert Riquewihr mit einer Ausstellung vom Stuttgarter Landesarchiv Baden-Württemberg vom 14. Juli bis 14. Oktober das Abkommen das 1324 Graf Ulrich von Württemberg die Herrschaft über das Städtchen sicherte. Die Ausstellung „Couleur, Gloire et Beauté“ im Museum Unterlinden in Colmar vom 4. Mai bis 23. September ist hingegen der germanischen Malerei von 1370 bis 1550 gewidmet.

1324 ist auch das Jahr in dem Albrecht II. von Habsburg, Herzog von Österreich, die Erbin Johanna von Pfirt heiratete. Dieser Ehe entstammten die Folgegenerationen des europäischen Herrscherhauses, dass seine Wiege das Elsass nennt. Dieser Anlass wird für zahlreiche Veranstaltungen durchs Jahr genutzt und ist ein Grund, der „Via Habsburg“ durchs Elsass zu folgen. Aber auch Hotel- und Restauranteröffnungen, Neuigkeiten im touristischen Angebot oder gar die Elsässer Bierkultur beleuchtet die Pressemappe.
Hier geht’s zum Download der Pressemappe Inspirationen 2024!

Inspirationen über die Destination und zum Thema
www.visit.alsace

Bilder zur Pressemitteilung:
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Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
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Bild Header: Schulheft von Beatus Rhenanus, © PMod – Ville de Sélestat – ADT

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28. Februar 2024

Blumig gestiefelt im Garten

Mit dieser blumigen Ausrüstung zeigt man selbst im Garten Stil und Modebewusstsein. 
© Ajs/Blackfox

Die Frühlingskollektion Alba von Blackfox bringt mit Kirschblüten-Motiv einen Hauch Fernöstliches in die Gartenarbeit.

Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit und ist in der japanischen Kultur eines der wichtigsten Symbole. Außerdem markiert die Kirschblüte im Land der aufgehenden Sonne den Frühlingsanfang. Das war genügend Inspiration für die Blackfox-Designer die neue Kollektion Alba zu kreieren. Die erdige, dunkle Khakifarbe kontrastiert mit dem zarten Hellrosa des Motivs. Eine wahre Hommage an die Natur und die Gärtner. Mit den blumigen Stiefeletten, Clogs und Gartenhandschuhen lässt sich der Garten jedenfalls modebewusst auf Vordermann bringen. Da kann der Lenz ruhig Einzug halten.

Stiefelette Alba
Die handgefertigten Stiefeletten aus der Kollektion „Alba“ sind aus Naturkautschuk gefertigt, der für eine unvergleichliche Weichheit sorgt. Das Innenfutter aus Baumwolle und Polyester verleiht zusätzliches Wohlgefühl. Die Gartenstiefeletten sind niedrig geschnitten, um das An- und Ausziehen zu erleichtern und die Knöchel insbesondere bei der Gartenarbeit zu schützen. Die gezahnte Sohle sorgt für gute Bodenhaftung.

Farben: Khaki mit Blumendessin
Material: Überwiegend aus Naturkautschuk, Innensohle aus synthetischem Kautschuk (auf EVA-Basis), Innenfutter und Einlegesohle aus Baumwolle und Polyester
Größen: 36 bis 42
Verfügbarkeit: ab sofort
Preis: € 46,90

Clog Alba
Die Clogs „Alba“ sind aus synthetischem Kautschuk (EVA) hergestellt, der sie unvergleichlich leicht macht. Die Einlegesohle aus Polyester in Pfirsichhautoptik ist die angenehme Unterlage für die Füße und bietet viel Komfort. Diese eleganten und trendigen Gartenclogs sind unverzichtbar für kurze Wege im Garten, auf der Terrasse oder auch für draußen. Da sie vollständig wasserdicht sind, lassen sie sich leicht waschen. Das Kirschblüten-Design ist ohne Zweifel ein modischer Hingucker.

Farben: Khaki mit Blumendessin
Material: synthetischer Kautschuk (auf EVA-Basis), Innensohle aus Polyester
Größen: 36 bis 42
Verfügbarkeit: ab sofort
Preis: € 21,90

Handschuh Alba
Die handgefertigten „Alba“-Handschuhe sind am Handrücken aus Polyester gefertigt. Die Handinnenfläche und die Fingerspitzen sind mit robustem Leder gestärkt, was für hohen Tragekomfort sorgt und Schutz vor spitzen Pflanzenteilen wie Dornen bietet. Für einen optimalen Halt und Anpassung an verschiedene Körperformen verfügen diese Gartenhandschuhe über einen Klettverschluss am Handgelenk.

Farben: Khaki mit Blumendessin
Material: Außen Polyester, Handfläche und Fingerspitzen aus vollnarbigem Schweinsleder
Größen: 6 bis 8
Verfügbarkeit: ab sofort
Preis: € 12,90

Über Blackfox:
Die französische Marke Blackfox sieht ihre Mission darin, Menschen mit Stil und Authentizität für das Naturerlebnis zu begeistern. Daher rührt auch der Markenclaim „Les deux pieds dans la nature“ (Mit beiden Beinen in der Natur). Das Sortiment umfasst stilvoll modisch gestaltete Schuhe, Stiefel, Clogs und Handschuhe für Gartenarbeit und Handwerk sowie Schuhe und Handschuhe fürs Outdoor-Erlebnis. Blackfox ist eine Marke des 1989 im Loiretal gegründeten Unternehmens „AJS“. Das farbenfrohe und kreative Sortiment finden Naturliebhaber in Garten- und Baumärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie im Online-Shop unter: www.blackfox-shop.com/de

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Wir stehen Ihnen für weitere Bildmotive, höhere Auflösungen und Musterproben gerne zur Verfügung. Für private Bestellungen erhalten Sie einen Presserabatt von 20 Prozent. Dafür geben wir Ihnen gerne einen Pressecode.

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Bild Header: © Ajs/Blackfox

Mit dem Rad im Luberon unterwegs

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22. Februar 2024

Aktiverlebnisse à la Provence

Ob an Land, auf oder unter Wasser – die Naturlandschaften der Provence verzaubern jeden und verlocken zum Aktiverlebnis.
© AMC Cape Grace

Provence & Dolcefarniente ist eine verführende Kombination. Die Natur und die Möglichkeiten sind aber so einladend, dass der Erlebnisdrang von alleine entsteht.

Es ist nichts Neues, dass die Provence ziemlich fotogen ist. Wer dort den Urlaub verbringt, ist quasi verpflichtet, in die Natur einzutauchen. Das Var bietet mit Meeranstoß und dem wasserreichen Hinterland beispielsweise eine ganze Palette an Wassersportarten an, denen man kaum widerstehen kann. Auch den Geist der Olympiade trägt das Departement dieses Jahr in sich. Während die Spiele in Paris und einigen anderen Orten stattfinden, tritt das olympische Feuer hier seine Reise auf französischem Boden an. Wer möchte, folgt der Flamme weiter und erlebt dabei eine Vielfalt an sportlichen Veranstaltungen. Die Provence auf langsame Art in sich aufnehmen, klappt hingegen sehr gut per Rad. Die Via Rhôna hat im Vaucluse die definitive Streckenführung gefunden, von der man viele Möglichkeiten hat, einen Abstecher ins innere des Departements zu machen. Mit einer neuen Radschleife durch die Naturschutzzone der Ockerbrüche im Luberon beweist das Vaucluse außerdem, wie man stark besuchte Sehenswürdigkeiten entlastet und damit die Gäste für sanftes Reisen motiviert.

Im Schlaraffenland für Wassersport
400 Kilometer Küste und über 9000 Kilometer Flüsse und Seen bieten sich Wasserratten im Var für Aktivitäten an. Umfassender Naturschutz an der Küste begünstigt die Artenvielfalt der submarinen Fauna und Flora. Zackenbarsch, Drachenkopf oder Gorgone – Taucher begegnen überall außergewöhnlichen Meeresbewohnern. Zudem erzählen Schiffswracks aller Art ihre Geschichte in der Stille des Meeres. Von Saint-Cyr-sur-Mer bis Saint-Raphaël heißen über 100 Anbieter Taucher willkommen. Ohne Sauerstoff bieten Unterwasserlehrpfade Einblick in die farbenfrohe Welt. Diese lassen sich frei oder geführt mit Flossen und Schnorchel begehen. Das Mittelmeer hält aber auch alle Aktivitäten über Wasser bereit. Die Süßwasserläufe des Departements werden dabei fast vergessen, sind aber die Gelegenheit das Hinterland auf sanfte Art zu erkunden. Geübte Paddler entdecken die Verdon-Schluchten per Kanu oder Kayak, während die Seen Lac de Sainte-Croix und Lac de Saint-Cassien ein ruhiges Erlebnis auch für Anfänger bieten. Die Argens, der Fluss, der das Var von Westen nach Osten durchkreuzt, eignet sich sogar für jegliches Niveau und längere Touren mit Biwak. Mehr Infos zu den Wassersportaktivitäten

W_ein Abstecher an der Via Rhôna
Lange vor der Eröffnung der Via Rhôna (EV17), hatte das Departement Vaucluse den Ausbau eines feinmaschigen und serviceorientierten Radwegnetzes vorangetrieben. Inzwischen ist vieles ausgebaut und klar ausgeschildert. Dennoch entwickeln sich Radwege kontinuierlich. Letztes Jahr erhielt die Via Rhôna im Vaucluse die endgültige Version der Strecke. Eine Hängebrücke über die Rhone verbindet das Gard mit dem Vaucluse. Traumhafte Aussichten auf Villeneuve-lez-Avignon und die Papststadt sind dabei garantiert. Wer seine Tour mit den edlen Tropfen aus Châteauneuf-du-Pape kombiniert, zweigt bei Orange über die Route 5 nach Courthézon ab, um das päpstliche Weinparadies zu erreichen. Der Weg führt durch die Weinberge, typisch für die Rhonekiesel, die Wärme speichern und so die Qualität des bekannten Crus stark beeinflussen. In Châteauneuf du Pape angekommen, lohnt es sich, die Drahtesel stehen zu lassen und die Gässchen des Dorfes zu erkunden. Von hier aus gewinnt man einen Blick über die Ebene des Rhonetals. Wer die Weine verkosten will, schaut am besten im „Domaine de Beaurenard“ vorbei. Als Übernachtungstipp bietet sich „Mère Germaine“ an, wo man außerdem ausgezeichnet diniert. Mehr Infos

Der olympischen Flamme folgen
Schneller, höher, weiter – diesen Sommer steht Frankreich im Olympia-Fieber. Paris und einige andere Orte tragen die Spiele aus, das Var gehört zu den Camps und Trainingsorten. Vor allem für die Wassersportdisziplinen wie Segeln und Rudern bietet das Departement ideale Einrichtungen. Dennoch werden hier auch andere Disziplinen wie Fußball, Judo, Volley- und Handball trainiert. Dafür stellen Toulon, Hyères, Saint-Raphaël und Sainte-Maxime an der Küste ihre Infrastruktur zur Verfügung und im Hinterland der Lac de Saint-Cassien. Monate vor den Wettkämpfen trägt der Fackellauf den olympischen Geist durch das Land. Vom griechischen Olympia erreicht das Feuer am 8. Mai Marseille. Durch verschiedene Orte zieht es weiter, bis es am 10. Mai in Toulon, dem nächsten Etappenort, ankommt. Hier sorgt die „Toulon Provence Regatta“ für einen bunten Rahmen auf dem Meer. Einen Tag vor der Ankunft wird es zudem sportliche Animationen geben, bei denen der humanistische Wert der Olympiaden eine Rolle spielt. Die Flamme zieht weiter durch sieben Ortschaften des Var, die stets mit einem Veranstaltungsprogramm aufwarten. www.visitvar.com

Ockerlandschaft nachhaltig erkunden
Das größte Ockervorkommen der Welt, das provenzalisches Colorado, steht unter Naturschutz und liegt im regionalen Naturpark Luberon. Um dieses sensible Natursystem auf nachhaltige Weise zu bereisen, gibt es seit kurzem eine neue Radstrecke. Über die Höhen von Caseneuve und Viens entdeckt man zehn bezaubernde Bilderbuchdörfer wie Rustrel, St Martin du Castillon oder Gignac. Die 68 Kilometer lange Radwanderung verläuft überwiegend auf wenig befahrenen Wegen. Der Abschnitt zwischen Apt und dem Bahnhof von Saignon ist hingegen eine grüne Radstrecke der Eurovélo 8, die weiter dem Mittelmeer folgt. Der neue Rundweg mit der Streckennummer 13 ist beidseitig ausgeschildert. Fünf Verbindungen ermöglichen, die Radtour individuell zu gestalten, so dass man je nach Niveau, Lust und Laune maßgeschneiderte Schleifen von 15 bis 68 Kilometer Länge zusammenstellen kann. Mit dieser Radwanderung umgeht man die stark besuchten Punkte im Ockergebiet, kann aber die Ockerfelsen aus Distanz betrachten. Trotzdem erreichen Besucher einschlägige Sehenswürdigkeiten wie das Farbkonservatorium Okhra in Roussillon und die Minen von Bruoux. Der ideale Ausgangspunkt der Radstrecke ist Apt. Mehr Infos

Inspirationen über die Destination
https://www.provence-tourismus.de/
https://www.visitvar.com/

Weitere Pressedokumentationen zum Download:

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Bild Header: Mit dem Rad im Luberon unterwegs, © Thomas Rathay

Nussöl verkosten in der Huilerie Bocerno

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15. Februar 2024

Kulinarische Routen durchs Périgord

Im Sortengarten der Noyeraies du Lander erfahren Walnuss-Liebhaber mehr über den Erhalt alter, vergessener Sorten.
© Noyeraies du Lander

Das Departement Dordogne-Périgord hält für Genussreisende einen Korb voller kulinarischer Highlights bereit.

Das ländlich geprägte Périgord ist ein Schlaraffenland für Genussreisen. Die schwarze Trüffel, auch als Périgord-Trüffel bekannt, ist der einschlägige Gastrobotschafter der Region. Ihr ist seit kurzem ein neues Museum in Sarlat gewidmet. In einem alten Stadtpalais aus der Renaissance zieht es die Besucher mit moderner Technik in den Bann.

Weniger bekannt ist die Walnuss aus dem Périgord, die sich seit 2021 über eine geschützte Ursprungsbezeichnung freut. Auf der Walnussroute können Reisende die Geheimnisse um das wertvolle Nussöl lüften.

Weinliebhaber kommen hingegen auf der Weinstraße im Anbaugebiet Bergerac-Duras auf ihre Kosten. Die Weingüter locken mit diversen Attraktionen und wer nicht alle abklappern will, kehrt ins neue „Maison de Vins“ am alten Hafen von Bergerac ein. Hier hält man eine große Auswahl an edlen Tropfen zu Einkaufspreisen parat, aber auch gute Tipps für die Erkundung.

Es versteht sich von selbst, dass man in diesem Schlemmerland besonders gut Essen gehen kann. In Périgueux verheißen zwei Jungtalente neues Gaumenfeeling und wer einen Hang fürs Schlossleben hat, sollte unbedingt mal in einem Schloss dinieren.

Talentierte Jungköche in Périgueux
Mit rund 80 Restaurants gibt es in der Hauptstadt des Périgord zahlreiche kulinarische Top-Adressen. Dazu gesellen sich zwei junge Chefköche mit vielversprechendem Talent. Antoine Romagné, ausgebildet in Sterne-Restaurants in Paris und Bordeaux, steht im Restaurant „Oxalis“ am Herd. Mit 29 Jahren verfügt er bereits über 10 Jahre Erfahrung. Er war hauptsächlich in Gourmetrestaurants tätig, wie im 2-Sterne-Restaurant „Le Taillevent“ in Paris oder im Restaurant von Alain Ducasse im Pariser Hotel Plaza Athénée, mit 3 Michelin-Sternen.

Malo Tual (28) ist in seine Heimat zurückgekehrt, nachdem er mit dem Sternekoch Alain Dutournier in Paris, im Restaurant „L’Oustau de Baumanière“ in Les Baux-de-Provence, mit Jérôme Ferrer in Montréal und auch in Gstaad in der Schweiz Erfahrungen sammelte. Im Restaurant „Le Pétrocore“ veredelt er lokale Produkte. Seine Spezialität: Entenbrustfilet auf glühenden Nussschalen – eine Geschmacksexplosion voller lokaler Aromen! Als Kleinteam folgen beide dem aktuellen Trend: ein Bistronomie-Menü mittags, auf der Basis saisonaler Zutaten und abends ein Feinschmecker-Programm für ein unvergessliches kulinarisches Erlebnis. Restaurant Oxalis Restaurant Le Pétrocore

Ins Universum der Walnuss eintauchen
Die Walnuss gehört zum gastronomischen Erbe des Périgord. Das hier produzierte Walnussöl ist seit 2021 mit einer geschützten Ursprungsbezeichnung ausgezeichnet. Junge Erzeuger bieten immersive Besichtigungen an. Die Ölmühle Huilerie Bocerno in Plazac erzeugt feinste sortenreine Öle in Kaltpressung. Bei der Besichtigung „Die Odyssée der Walnuss“, erfahren Besucher mehr über die Ölmühle, das im Laufe der Zeit entwickelte Know-how, die Walnüsse aus dem Périgord und deren wohltuende Wirkungen.

Paul Dieudonné stammt hingegen aus einer Familie, die seit 7 Generationen das Müllerhandwerk betreibt. Mit Damien Peboscq hat er die familiengeführte Nussbaumplantage bei Sarlat übernommen. Die beiden Freunde haben ein neues Besichtigungskonzept erdacht, rund um den Respekt für Natur und Mensch, voller Entdeckungen und Genuss. Beim didaktischen Rundgang vom Anbau bis zur Verarbeitung zu Öl entdeckt man die verschiedenen Arbeitsschritte. Bei einem Spaziergang durch die Plantage zeigt sich das Engagement der Freunde zum Erhalt alter Sorten. Zum Abschluss gibt es eine Kostprobe süßer Walnuss-Produkte. Huilerie BocernoNoyeraies du Lander

Neues Museum für die Périgord-Trüffel in Sarlat
Das neue „Musée de la Truffe“ ist im Stadtpalais „Hôtel de Vassal“, aus dem 15. Jahrhundert, beherbergt. Die Museographie ist hingegen unerwartet modern, interaktiv und sinnesbezogen. Zunächst tauchen die Besucher in die reiche Geschichte der Stadt Sarlat ein. Danach dreht sich alles um die Welt der schwarzen Périgord-Trüffel. Ins Staunen kommt man angesichts der Projektionen mit Bild- und Klangeffekten über den berühmten „schwarzen Diamanten“ im Laufe der Jahreszeiten oder in der Verwendung in der Küche. Die Verkostung zum Schluss bietet allerdings die ungeduldig erwartete sensorische Erfahrung. Frédéric & Isabelle Dubois-Signorini tragen die Sporen des Pilzes im Blut. Für die Schöpfer der Marke „Signorini Tartufi“ war es eine Herzensangelegenheit, das Museum in einem Renaissance-Gebäude einzurichten, das unter Denkmalschutz steht. In diesem restaurierten und modernisierten Stadtpalais erfährt man auch mehr über die italienische Trüffelzüchter-Familie Signorini. Das Museum ist von Mittwoch bis Sonntag geöffnet. Mehr Infos

Dinieren wie die Majestäten
Die unzähligen Schlösser im Périgord sind manchmal der zauberhafte Rahmen von besonderen Veranstaltungen. Zwei Schlösser bieten „Dîners de Prestige“ an, ein einmaliges kulturelles Erlebnis für den Gaumen. Das Schloss Puymartin organisiert ein Dinner einmal jährlich für 25 Personen. Wer dabei sein will, muss früh buchen. Nach einer privaten Führung durch das Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert genießt man Speisen, die direkt vor den Augen der Gäste vom früheren Sternekoch Vincent Lucas zubereitet werden. Dieser entfaltet heute sein Talent an verschiedenen Orten, darunter an kulturhistorisch bedeutsamen Stätten.

Einfacheren Zugang erhält man auf Schloss Montaigne. Gegenüber des Turms, in dem Michel Eyquiem de Montaigne sein Hauptwerk, die „Essais“ schrieb, befindet sich ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert. Dieses baute Pierre Magne, Advokat und später Finanzminister unter Kaiser Napoléon III. In den Mauern dieses Bauwerks können Feinschmecker nach einer Führung im authentischen Dekor des Speisesaals des Schlosses ein Mittag- oder Abendessen genießen. Château PuymartinChâteau Montaigne

Bergerac-Weine auf originelle Art entdecken
Wer ein Weinanbaugebiet richtig durchkämmen möchte, ist gut beraten, beim „Maison des Vins“ der AOP zu starten. Direkt an der Dordogne in Bergerac eröffnete das Tourismusamt mit den Winzern der Herkunftsbezeichnung Bergerac-Duras den „Quai Cyrano“. Im Kloster aus dem 17. Jahrhundert erstehen Weinliebhaber rund 150 edle Tropfen zu Einkaufspreisen. Direkt am alten Dordogne-Hafen gelegen, lohnt es sich auch, die Weine in Begleitung regionaler Spezialitäten vor Ort zu verkosten. Für die Weiterfahrt bekommen Weinliebhaber hier gute Tipps auf den Weg.

So organisiert das Weingut „Domaine de Perreau“ in Saint-Michel-de-Montaigne ein eigenes Escape Game, und das Weingut „Haut Montlong in Pomport“ bietet ein immersives Spiel namens „Wine Gaming“. Andere Weingüter, wie „Château Les Farcies du Pech“ in Bergerac, setzen auf Lebensart mit einer Boutique oder wie „Château Fayolle in Saussignac“ auf ein Trödel-Café. Auf dem Weingut „Château de la Jaubertie“ in Bergerac kommen hingegen Kunst- wie Weinliebhaber auf ihre Kosten. Im Ausstellungsraum, im Weinkeller oder im Park zeigen Künstler regelmäßig ihre Werke. Mehr Infos

Inspirationen zur Destination
https://www.dordogne-perigord-tourisme.fr/

Pressemappe Neuigkeiten Dordogne Périgord 2024 (Zum Download hier klicken!)

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Bild Header: Nussöl verkosten in der Huilerie Bocerno, © Laurent Galaup

Gummistiefel Durance Made in France by Blackfox

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31. Januar 2024

Neuer Gummistiefel Made in France

Der neue Gartenstiefel „Durance“ von Blackfox wird vollständig in Frankreich hergestellt. Die Sohle besteht sogar zu 10 % aus recyceltem SEBS-Kautschuk.

Im „Atelier Insolite“ von Blackfox entstehen Schuhe aus kurzen Lieferketten und recycelten Materialien.

Mit dem Gartenclog „Marschal“ brachte der französische Schuhproduzent Blackfox das erste Model aus dem „Atelier Insolite“ auf den Markt. Im Februar 2024 kommt der neue Gummistiefel „Durance“ in den Verkauf. Der Gartenstiefel wird wie der Clog hundertprozentig in Frankreich hergestellt. Genaugenommen in der Landfabrik, nur 3 Kilometer vom Firmensitz entfernt. Auch die Zulieferer befinden sich alle in einem Umkreis von nur 15 Kilometern um die Werkstatt herum, was die mit dem Transport verbundenen CO2-Kosten drastisch reduziert. Außerdem soll der Anteil an recyceltem Material in den Sohlen im Laufe der Produktion von 10 auf 30 Prozent erhöht werden. Blackfox will die Made in France-Produktion jährlich mit weiteren Modellen ausbauen.

Mit Made in France gut zu Fuß unterwegs
Mit dem Gartenstiefel „Durance“ lancieren die Blackfox-Designer das zweite Model, das zu hundert Prozent aus französischer Produktion stammt. Der Anfang machte im letzten Jahr der Gartenclog „ Marschal“. Beide Modelle werden mittels einer Togoflag-Anlage, einer 13 x 7 m großen Doppelspritzgussmaschine, in unmittelbarer Nähe des Firmensitzes produziert und ausgeliefert. Die Fabrikation der Blackfox-Schuhe aus französischer Herstellung zeichnet sich insbesondere durch die Senkung von CO2-Kosten sowie der Verwendung von recyceltem Material aus. In der weiteren Entwicklung will Blackfox das Angebot aus dem „Atelier Insolite“ schrittweise ausbauen.

Was macht die Produktion im „Atelier insolite“ so besonders?
• Das „Atelier insolite“ gilt als Vorreiter der französischen Industrie. Es ist modern, atypisch und entschlossen einem globalen Corporate Social Responsibility-Ansatz, kurz CSR, zu folgen. Zudem verschreibt es sich einem tiefgreifenden Wandel der heimischen Industrie: Null-Papier-Politik, Energieeinsparung, Wohlbefinden der Angestellten etc.
• Das „Atelier insolite“ recycelt alle seine Produktionsabfälle vollständig, um sie wieder in die Produktion einzubringen. Das Ergebnis sind Sohlen aus 10 % recyceltem Material. Dieser Anteil soll im Laufe der Produktion auf 30 % steigen. Das Ziel ist es, den recycelten Anteil entsprechend der Verfügbarkeit von Abfällen anzuheben.
• Die wichtigsten Dienstleister (Formen und Rohmaterial für den Clog) befinden sich alle in einem Umkreis von 15 km um die Werkstatt, was die mit dem Transport verbundenen CO2-Kosten drastisch reduziert.
• Das verwendete thermoplastische Gummi, auf SEBS basiert, ist weich und leicht. Im Vergleich zu Naturkautschuk ist es zu 100 % und unendlich recycelfähig. Naturkautschuk ist hingegen nicht wiederverwendbar und nur zu durchschnittlich 30-40 % natürlichen Ursprungs. Der Rest stammt aus der Petrochemie. Zudem basiert der Naturkautschukanteil auf großflächiger Monokultur, deren Probleme mit denen der Ölpalme vergleichbar sind (gesellschaftliche und ökologische Probleme, Waldrodung, Einschränkung der Biodiversität etc.). SEBS ist demnach eine zukunftsweisende Alternative.

Gartenstiefel Durance
Die „Made in France“-Familie erhält mit dem Gartenstiefel Durance Zuwachs. Das Model stammt aus der Feder der Blackfox-Designer. Der exklusive Partner „L’Atelier Insolite“ garantiert die hundertprozentige Herstellung in Frankreich, in unmittelbarer Nähe des Blackfox-Firmensitzes. Die „Durance“-Stiefel haben einen eleganten und gleichzeitig schlichten Look für einen „Frenchy“-Style im Garten. Was Material und Komfort angeht, besteht das neue Model aus synthetischem Kautschuk (SEBS), der leicht, bequem, pflegeleicht und vor allem vollständig recycelbar ist. Die Sohle besteht derzeit aus 10 % recycelten Produktionsabfällen. Dieser Anteil soll während des Jahres bis auf 30 % angehoben werden. Das Profil der Sohle ist gezahnt und genarbt, um die Griffigkeit zu erhöhen. Da sich die Zulieferer des Ateliers Insolite in einem Umkreis von nur 15 Kilometern befinden, konnte man auch die mit der Herstellung dieses Produkts verbundenen Transporte auf ein Minimum reduzieren.

Farben: Himbeere, Khaki, Marineblau
Material: synthetischer SEBS-Kautschuk (Ohne Chlor und Phtalate)
Größen: Himbeere 35/36 bis 41/42, Marineblau 35/36 bis 41/42, Khaki 35/36 bis 45/46
Verfügbarkeit: ab 15. Februar 2024
Preis: € 38,90
Made in France

Über Blackfox:
Die französische Marke Blackfox sieht ihre Mission darin, Menschen mit Stil und Authentizität für das Naturerlebnis zu begeistern. Daher rührt auch der Markenclaim „Les deux pieds dans la nature“ (Mit beiden Beinen in der Natur). Das Sortiment umfasst stilvoll modisch gestaltete Schuhe, Stiefel, Clogs und Handschuhe für Gartenarbeit und Handwerk sowie Schuhe und Handschuhe fürs Outdoor-Erlebnis. Blackfox ist eine Marke des 1989 im Loiretal gegründeten Unternehmens „AJS“. Das farbenfrohe und kreative Sortiment finden Naturliebhaber in Garten- und Baumärkten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie im Online-Shop unter: www.blackfox-shop.com/de

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f89700036910

Wir stehen Ihnen für weitere Bildmotive, höhere Auflösungen und Musterproben gerne zur Verfügung. Für private Bestellungen erhalten Sie einen Presserabatt von 20 Prozent. Dafür geben wir Ihnen gerne einen Pressecode.

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
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Traditioneller Elsässer Honiglebkuchen, © C. Dumoulin / ADT

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14. November 2023

Fantastische Elsässer Weihnachtszeit

Ohne „Bredele“ ist die Elsässer Weihnachtszeit unvorstellbar!
© Klaudia Iga / Visit Alsace

Bräuche und Traditionsrezepte gestalten aus der schönsten Zeit des Jahres ein Geschmacksuniversum.

Ein Kopfkino übers Elsass erzeugt unwiderruflich Bilder mit Fachwerkhäusern, Störchen, Weinbergen und zierlichen Ortschaften. In diesem Rahmen sind auch die Elsässer Weihnachtsmärkte eingebettet und unterscheiden sich zu den deutschen Traditionsmärkten mit einer Prise französischem Charme und feinen Delikatessen. Das macht auch den Zauber der Elsässer Weihnacht aus und es wundert kaum, wenn der ein oder andere etwas von den Traditionen abschaut und ins eigene Repertoire übernimmt. Wir liefern dazu die Rezepte und wünschen frohe Festtage mit Flair aus dem Elsass.

Weckmänner & Kekse zum Vorglühen
Was in Deutschland ein Weckmann und in der Schweiz ein „Gritibänz“ ist, nennt man im Elsass „Mannala“, was soviel heißt wie „Männchen“. Wer keine Rosinen mag, findet diese sogar mit Schokostückchen. Die „Mannala „erinnern eigentlich an eine Legende von drei ermordeten Kindern, die Sankt Nikolaus angeblich wieder zum Leben erweckte. Weihnachtsplätzchen sind auf Elsässisch hingegen „Bredele“, was vom Wort „Brötchen“ herrührt. Die „Bredele“ verschenkt und teilt man unter Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen. Die Plätzchenbäckerei der Vorweihnachtszeit ist im Elsass ein Volkssport, denn ohne „Bredele“ ist es unmöglich in Weihnachtsstimmung kommen. Die Sorten mit Namen wie Anisbredele, Schwowebredele, Springerle oder Spritz haben auch immer eine Anekdote auf Lager – sei es über deren Entstehung oder über familiäre Begebenheiten.

Bredele ausstechen und backen, Mannele formen und alles andere was zu Weihnachten aus dem Ofen kommt, können Hobbybäcker im „Maison du Pain d’Alsace“ in Selestat in einem Workshop lernen. Der November-Termin ist erwachsenen Teilnehmern vorbehalten, während der Dezember-Termin eine schöne Animation für Eltern wie Kinder ist. Infos zum Maison du Pain in Sélestat

Gut gewürzt durch die Weihnachtszeit
Zu den traditionellen Weihnachtsgebäcken zählen auch die „Berawecka“ und die allseits bekannten Lebkuchen. Die Tradition der „Berawecka“, eine Art Früchtebrot mit getrockneten Birnen, zieht sich wie ein Gürtel vom Elsass über Süddeutschland bis ins Tirol und in die Ost- und Zentralschweiz. Rezepturen und Zubereitungen variieren, haben aber eines gemeinsam: Sie werden meist im November gebacken und begleiten als Kraftspender durch die kühle Zeit. Die Elsässer Version ähnelt dem schwäbischen Hutzelbrot. Neben „Hutzeln“, sind andere Trockenfrüchte wie Zwetschgen und Aprikosen, sowie Anis und Sternanis geschmacklich vordergründig. Lebkuchen sind historisch besser verfolgbar, vermutlich weil sie vielfach von Klöstern gebacken wurden. Die sogenannten „Lebzelter“ gründeten aber 1496 eine Zunft in Strasbourg. Der kleine Vorort Gertwiller überflügelte im 19. Jahrhundert jedoch die alten Lebkuchenzentren und steht heute für Elsässer Lebkuchentradition.

Der „Palais du Pain d’Epices“ in Gertwiller ist ein ganzjährig zugängliches Erlebnis. Die Familie Fortwenger hat seit Generationen eine Leidenschaft für Lebkuchen und gewährt Besuchern gerne einen Blick in die Welt des Elsässer Lebkuchens. Kulinarische Weihnachtserlebnisse im Elsass

Weihnachten beim Winzer
Die Weinkellereien warten zur heiligen Zeit mit einer Palette an Animationen auf. Die Gelegenheit, den heimischen Keller für die Festtage aufzufüllen und die Winzer von einer anderen Seite kennenzulernen. Manche Kellereien laden zu „Wine and Dine-Dinners“ ein, hauseigenen Weihnachtsmärkten oder kommentierten Verkostungen ein. Sogar „Bredalas“ backen mit Weingenuss oder Flammkuchen-Workshops werden angeboten. Gar nicht wegzudenken sind die Zusammenkünfte, um Glühwein aus Elsässer Tropfen zu genießen. Hier steht vor allem der weiße Glühwein im Mittelpunkt. Ob dieser im Elsass erfunden wurde, weil es dort mehr Weiß- als Rotwein gibt, kann man nicht mit Bestimmtheit sagen. Eine Abwechslung ist es alleweil, aber sicherlich die Garantie einen edlen Elsässer Tropfen zu verkosten, der zudem einen weihnachtlichen Touch erhält. Die gastronomische Erkundung des Elsass steht bei diesen Veranstaltungen jedenfalls klar im Vordergrund. Mehr Infos zu den Weihnachtskellereien

Treffpunkt für Suppenkasper
Da die Weihnachtszeit allgemein als Appell für gute Taten verstanden wird, hat auch die Suppe Ihren Platz am Straßburger Weihnachtsmarkt. Hinter der Sternensuppe, die es auf der Place Kléber gibt, stehen Elsässer Sterneköche und helfen dem Humanis-Kollektiv. Mit dem Verkauf der Suppe unterstützen die Spitzenköche konkret Eingliederungsprojekte von Humanis und deren Partnervereinen. Jede Woche serviert ein anderer Sternekoch eine Suppe auf dem Weihnachtsmarkt. Das allein ist ein Grund, die Place Kléber in Strasbourg den ganzen Advent aufzusuchen.

Die Confrérie Saint-Grégoire du Taste-Fromage wird eher von der Motivation angetrieben, den Munster-Käse einem breiten Publikum bekannt zu machen. Deshalb bieten die Zunftmitglieder an den ersten drei Dezember-Wochenenden die Munsterkäsesuppe zur kostenlosen Verkostung an. Der Suppenzauber dauert nur eine halbe Stunde. Wer die köstliche Käsesuppe probieren will, muss sich also beeilen. Das Rezept stammt vom Michelin-Gesternten Spitzenkoch Emile Jung, dass er ausschließlich für die Brüderschaft entwickelt hat. Da ist ein kulinarisches Erlebnis vorprogrammiert.
Mehr Infos zur Straßburger Sternensuppe
Infos zur Verkostung der Munsterkäsesuppe

Ein Elsässer Symbol zum Neujahr
Um die Erfindung der Bretzel ranken sich viele Legenden, wenn auch keine davon je die Wahrheit ans Licht gebracht hätte. Wurde sie nun in Bayern, Schwaben oder im Elsass erfunden? Niemand kann es mit Bestimmtheit sagen. Was aber klar ist, dass das Gebäck und seine Form in vielerlei Varianten vor allem im oberdeutschen Raum verbreitet war. Die Schreibweise „Bretzel“ wird dennoch nur im Elsass und der Schweiz angewendet, ansonsten schreibt man die „Brezel“.

Die „Neujahrsbretzel“, aus einem süßen Hefeteig, ist jedenfalls eher unterhalb der Mainlinie anzutreffen. Insbesondere in Schwaben, Baden und auch im Elsass als „Neijohrsbretschdel“. Diese Bretzeln sind größer als die bekannten Laugenbretzeln und können bis zu 2,5 Kilogramm schwer sein oder auf elsässisch: „groß wie’n e Schiertor“, übersetzt „so groß wie ein Scheunentor“. An Neujahr werden diese beim Patenonkel oder -tante abgeholt, denen man mit den Wünschen für ein gutes neues Jahr einen Vers aufsagen soll. Da die Bretzel inzwischen von vielen weiteren Regionen ins Herz geschlossen wurde, darf man diesen Brauch auch gerne außerhalb des Elsass‘ übernehmen. Wir liefern das Rezept dazu. Alles über die Elsässer Bretzel erfahren

Inspirationen über die Destination und zum Thema
www.weihnachten.alsace
www.visit.alsace

Bilder und Rezepte zur Pressemitteilung:
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Bild Header: Traditioneller Elsässer Honiglebkuchen, © C. Dumoulin / ADT

Sicht vom Zitronenhain auf Menton, © CRT Côte d’Azur France / Y. Savalle

Newsticker

21. September 2023

Côte d’Azur für Gourmets

An der Côte d’Azur einzukehren ist jeweils mit Genuss und Lebensart verbunden, © CRT Côte d’Azur France / J. Kelagopian

Die Côte d’Azur ist die Wiege der Cuisine du Soleil. Lecker, leicht und gesund inspiriert sie Feinschmecker wie Liebhaber uriger Kost.

Auguste Escoffier, Sohn der Côte d’Azur, revolutionierte die gehobene Gastronomie. Er orientierte sich dabei an der Ernährung in seiner Kinderstube. Denn mediterrane Küche ist simpel, frisch und gesund. Wer gerne gut isst, sollte dem Küchen-Allvater in seinem Geburtshaus huldigen. Sogar Kinder amüsieren sich im „Musée Escoffier“. Danach geht es weiter an die Tafel zahlreicher Küchentalente, die sich an der Côte d’Azur ansiedelten.

Liebhabern uriger Gerichte empfiehlt sich die „Cuisine nissarde“, die traditionelle Küche aus Nizza und Umgebung, zu erkunden und vielleicht einen Kochkurs dazu zu belegen. Als einschlägiges Produkt von der Côte d’Azur werfen wir einen Blick auf die Zitrone aus Menton. Während das Zitronenfest jährlich im Februar stattfindet, gibt es eine Vielzahl gastronomischer Events durchs Jahr. Für Feinschmecker die Gelegenheit, sich durch die Spezialitäten der mediterranen Küche zu probieren und Neues zu entdecken.

Wer gut isst, sollte sich hingegen auch ausgiebig bewegen. Herbst, Winter und Frühjahr sind an der blauen Küste ideal, die vielen Wanderwege zu erkunden. Wer Orientierung braucht, dem schlagen wir den neu überarbeiteten Wanderführer vom Rother Bergverlag.

Auf den Spuren des Küchengottes
Die mediterrane Küche gründet auf frischen Zutaten. Der Verarbeitungsprozess lässt sie möglichst unverändert, dass leichte, geschmacksintensive Gerichte entstehen. Mit dieser Kost ist Auguste Escoffier unter einfachen Verhältnissen in Villeneuve-Loubet an der Côte d’Azur aufgewachsen. Mit 13 Jahren verdiente er seine Sporen im Restaurant seines Onkels in Nizza, bis ihn sein Talent nach Paris und London brachten. Im Gespann mit César Ritz prägte er die moderne Französische Küche nachhaltig. Eines seiner Werke, der „Guide Culinaire“, gilt noch heute als die Bibel der Köche. 1966 starb er in Monaco und sein Geburtshaus wurde zum „Musée Escoffier de l’Art Culinaire“.

Das Museum bietet einen umfassenden Überblick über die Französische Küche und die Köche, die ihr zu Ruhm verhalfen. Zehn Räume stellen Schätze für Liebhaber der Gastronomie aus: alte Herde, Skulpturen aus Zucker und Schokolade, Auszeichnungen Escoffiers wie die Ehrenlegionsmedaille, die er als erster Koch erhielt. Auch eigenhändig verfasste Speisekarten sind ausgestellt. Sein Arbeitszimmer mit persönlichen Exponaten ist ein Höhepunkt. Es gibt aber sogar einen interaktiven Kinderbereich, der ein spielerisches Erlebnis bietet. Mehr Infos

Zitronen aus Menton – ein geschütztes Kulturgut
Seit 2015 hat die goldene Frucht aus Menton eine geschützte geografische Angabe und wird sogar von Spitzenköchen gefeiert und gefördert. Der Zitrusfruchtanbau ist in der Gegend seit dem 14. Jahrhundert belegt und florierte bis Mitte des 19. Jahrhunderts. In den Spitzenjahren wurden bis zu 35 Millionen Zitronen exportiert. Nach einem Rückschlag erlebte die Mentoner Zitrone ab den 90ern ein Revival, bis sich namhafte Personen um die Anerkennung als Kulturgut einsetzten. Sie unterscheidet sich durch die längliche Form, die Schalendicke und den geringeren Säuregehalt. Sie wird noch von Hand gepflückt und weder chemisch behandelt noch gewachst. Außerdem erhält sie die Kulturlandschaft und die Artenvielfalt, da sie im traditionellen Terrassenbau auf Trockensteinmauern gedeiht.

Der prominenteste Botschafter ist der Sternekoch Mauro Colagreco vom Restaurant „Mirazur“. Seit 2019 ist er selbst IGP-Erzeuger und zaubert aus der Frucht gastronomische Kreationen und Produkte. Zitrusfrucht-Liebhaber besuchen einen Zitronenbauern. Dort erfahren Sie alles über das lokale Symbol und erhalten Tipps für die heimische Topfkultur. In Menton selbst führt die Zitronenroute zu vielen Produzenten, die mit der Frucht arbeiten. Der Höhepunkt bleibt aber das alljährliche Zitronenfest im Februar mit zitronigen Corsos. Mehr Infos

Echte Nizzaer Gerichte genießen
Nizza ist eine der wenigen Städte Frankreichs, deren Name direkt mit dem Namen einer regionalen Küche verbunden ist. Tatsächlich ist die Küche in der ganzen Gegend um Nizza, früher zwischen dem damaligen Savoyen und der Provence gelegen, von beiden Seiten beeinflusst. Man findet die Gerichte mit Ausnahme nur in Nizza und Umgebung.

Beispielsweise die „Socca“. Der typische Nizzaer Streetfood ist eine Art Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl im Holzofen gebacken. Die „Pissaladière“ ist ein Zwiebelkuchen auf Hefeteig mit Sardellen und Oliven. „Salade Niçoise“ gehört hingegen zu den populärsten Spezialitäten und benötigt keine weitere Erklärung. „Pan Bagnat“ ist Salade Niçoise im Brötchen, das gut mit Olivenöl durchgetränkt ist. Eher unbekannt mag die „Tourte de Blettes“ sein. Dabei handelt es sich entweder um eine deftige Quiche mit Mangold oder dann die süße Variante mit Mangold, Rosinen und Pinien. Unglaublich? Das schmeckt vorzüglich!

Wer die echte Nizzaer Küche kosten möchte, geht in ein Restaurant mit dem Label „Cuisine Nissarde, le respect de la tradition“. Manche bieten sogar Kochkurse an! Mehr Infos

Feste für den Gaumen
Esskultur steht in Frankreich ganz oben, auch an der Côte d’Azur! Jährlich gibt es einen Reigen an Veranstaltungen, die zu Ehren lokaler Spezialitäten oder die Kulinarik insgesamt feiern.

Mitte Oktober versammelt das Gastrofestival Kulinariker in originellem Rahmen im Adlerhorst Eze zu den „Gourmand’eze“. In den engen Sträßchen des Dörfchens zaubern über 80 Küchenchefs mit Rang und Namen, aber auch junge Kochstars ihre Kreationen.
Vom 17.-19. November folgt der „Salon Saveurs et Terroirs“ in Mandelieu-La Napoule. Neben den obligatorischen Weinkellereien stoßen Besucher dort auf Gourmet-Meetings Käseaffineure, Produzenten für Terrinen, Spirituosen, Schokolade und vielem mehr.
Originell und bei Sonnenschein steht im Februar in Théoule-sur-Mere der Fisch im Vordergrund. Seit 23 Jahren feiern die Restaurateure dann die „Kermesse aux Poissons“. Bei einem 8-Gänge-Menü genießen Gäste Spezialitäten, der diversen Gastgeber. Bei der Einweihung wird man zu Fischsuppe und Sardinade eingeladen.
Mittlerweile als eines der größten Treffen der Spitzenköche Frankreichs avancierte das Festival „Les Etoiles de Mougins“. Mit internationalem Aufmarsch versammelt es im September den halben Michelin-Sternenhimmel. Mehr Infos

Gourmet-Wandern an der Côte d’Azur
Wer gerne isst, sollte Bewegung nicht außer Acht lassen. Um die mediterrane Kost wieder zu verarbeiten, gibt es eine Vielzahl an wunderschönen Wanderungen von leicht bis schwer an der Côte d’Azur. Die anstehende Zwischensaison ist eine geeignete Jahreszeit dafür. Das Klima ist milder als hier und die Sonne zeigt sich im Süden auch öfters. Passend dazu hat Autor, Michael Wellhausen, die 8. Auflage des Rother Wanderführers Côte d’Azur vollständig neu recherchiert und bearbeitet. Ob hoch oben in den Seealpen, im provenzalischen Mittelland oder gleich an der Küste – der Wanderführer schlägt 50 abwechslungsreiche Touren vor. Natürlich mit passenden Einkehrtipps. Zusätzliche Orientierung schaffen die Gps-Daten zum Download. Der Rother Wanderführer ist der ideale Begleiter für einen Aktivurlaub mit genussreicher Kost von der Côte d’Azur. Weitere Wandervorschläge gibt es hier

Côte d’Azur – die schönsten Küsten- und Bergwanderungen, von Michael Wellhausen
Rother Bergverlag, 8. vollständig neu bearbeitete Auflage 2023, ISBN 978-3-7633-4622-6

https://www.rother.de/de/cote-d-azur-4.html
Für Rezensionsexemplare melden Sie sich bitte bei: Bettina Löneke vom Rother Bergverlag unter loeneke@rother.de

Weitere Informationen und interessante Adressen:
www.cotedazurfrance.fr

Hashtag und Marker:
@visitcotedazur – #CotedAzurFrance

Bilder zur Pressemitteilung:
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Bild Header: Sicht vom Zitronenhain auf Menton, © CRT Côte d’Azur France / Y. Savalle

Vollausgestattetes Panoramazelt auf dem „Domaine de l’Angle du Bonheur“, © Angle du Bonheur

Newsticker

14. September 2023

Wie man sich bettet, so liegt man!

Das Domaine Bohème in Guebwiller ist ein neo-gotisches Schlößchen vom elsässer Textilbaron Schlumberger. Mehrfach umfunktioniert, empfängt es heute kunstverliebte Gäste mit Hang zur Romantik. © Ludovic Muller

Soll der Vogesenurlaub unvergesslich werden? Dann übernachten Sie in unseren ungewöhnlichen Unterkunftstipps.

Die Wahl der Unterkunft kann sich entscheidend auf das gesamte Ferienerlebnis auswirken. Der eine mag es luxuriös, dem anderen reicht eine simple Bleibe. Manche brauchen viel Platz, manche nutzen die Gelegenheit, um Tiny House-Feeling einzuatmen. Oder soll es lieber was Spezielles sein? Nachhaltig, mit Dekor, Kunst oder so wie im Märchen? In den Vogesen findet man fast alles, was man sich in Sachen Beherbergung ersinnt. Die Liste wäre enorm lang. Wir geben vier ausgefallene Tipps an die Hand.

Nobles Nest für die ganze Sippe
Große Familienverbände oder Freunde die eine gemeinsame Bleibe suchen, sehen sich meist vor einer immensen Herausforderung. Die Lösung liegt im Departement Vosges inmitten des Waldes bei Champdray. Die „Villa Forêt & Spa“ von Nids des Vosges ist eine überaus luxuriös ausgestattete Unterkunft im Herzen der Vogesen. Sie bietet Platz für 8 bis maximal 15 Personen und hat einen privaten Spa. Die Gäste erholen sich dort nach einem erlebnisreichen Tag in der Natur im Jacuzzi, Hammam, in der Panorama-Sauna oder im finnischen Holzbottich. Das Ensemble ist genial zusammengesetzt und besteht einerseits aus der erdgeschossigen Villa. Mit zwei Elternzimmern sowie weiteren Einzelbetten für vier Personen bietet sie insgesamt acht Leuten Platz. Neben einem großen Wohnzimmer mit Lounge und Essbereich verfügt sie über eine voll ausgestattete Küche zur Selbstversorgung.

Über der Villa stehen drei individuelle Hütten, die mindestens weiteren 6 Gästen Platz bieten und über eine Treppe zugänglich sind. Diese bieten mit Panoramafenster und Balkon Weitsicht über die Vogesen. Ob für einen Winterausflug bei Schnee oder gemeinsame Outdoor-Aktivitäten – es ist der ideale Hort für einen verbindenden Aufenthalt. Mehr Infos

Ökologisch & zeitgemäß
Im Departement Moselle nahm das „Projekt Z“ seinen Anfang. Stéphane, Jean-Marc und Olivier wollten in weniger bekannten touristischen Gegenden, ökologisch verantwortungsvolle Unterkünfte schaffen, die sich in die Umgebung integrieren. Entweder werden bestehende Immobilien umgebaut oder renoviert, wobei die energetische Sanierung und die Auswahl von nachhaltigem Material im Vordergrund stehen. Beim Bau orientiert sich die Architektur an den höchsten ökologischen Standards mit viel Kreativität, um unter Umständen selbst dem Ferienort mehr Attraktivität zu verleihen. Das betrifft vor allem die Lodges in Saint-Quirin und Hommert, die zwei bis 10 Personen Platz bieten. Sie sind simpel aber mit den besten Materialien und allem was das Herz begehrt ausgestattet. Alle Unterkünfte werden energiesparsam betrieben. Selbst für die Ausstattung arbeitet man mit nachhaltigen Labels zusammen. Vom Bettlaken bis zu den Vorhängen, Shampoo, Spülmaschinentabs, Kaffee oder auch Elektrizität – alles wird verantwortungsvoll und mit ökologischer Ethik ausgesucht. Mehr Infos

Glamping mit nachhaltiger Note
In der „Domaine de l’Angle du Bonheur“ geht es vor allem um eine Lebensphilosophie. Zwischen Lure und Luxeuil-les-Bains gelegen, auf dem „Plateau des 1000 Etangs“ in geschützter Naturzone, sind die märchenhaften Hütten und transparenten Blasen in einem zwei Hektar großen Naturpark aufgestellt. Entspannung und Erholung in außergewöhnlichem Ambiente sind hier das Credo. Die Duo-Hütte, die Familienhütte oder die Luxusblase, sind drei ungewöhnliche Unterkünfte, vollständig mit Heizung, Wasser und Strom ausgestattet. „L’Angle du Bonheur“ ist ein umweltfreundliches Glamping-Konzept mit Trockentoiletten sowie biologisch abbaubaren Produkten. Der Schwerpunkt liegt ebenfalls auf der Arbeit in kurzen Kreisläufen mit lokalen Produzenten. Julie und David, die Gastgeber, sprechen Deutsch und geben gerne gute Tipps, um die Umgebung voll auszukosten und von den besten Ecken kennenzulernen. Mehr Infos

Chambers d’hôtes für Bohemiens
Wer in Guebwiller im „Domaine Bohème“ übernachtet, tritt unweigerlich eine Weltreise ins Fantastische an. Das Schlösschen im neo-gotischen Stil ließ ursprünglich die Textilfamilie Schlumberger erbauen. Später wurde es an einen neuen Ort versetzt und als Fabrik für Bänder umfunktioniert, bis es von Diane gekauft und als Gästehaus neu eingerichtet wurde. Außen und innen ist es mit blumigen Fresken des zeitgenössischen Künstlers Fernand d’Onofrio geschmückt. Die neun Zimmer tragen verschiedene Namen wie „Nid“ oder „Perchoir“ und spielen brillant die Harmonie von Farben, Materialien und Gegenständen, die zur Innendekoration gehören. „Diego“ ist beispielsweise eine bezaubernde Lodge mit einem von Grün umgebenen Spa. „Kasbah“ entführt mit Tadelakt und bunten Fliesen nach Marokko. „La Bohème“ mit Gipsy-Chic-Dekor, blauer Badewanne und Blumenteppich bringt hingegen die künstlerische Identität des Ortes zum Ausdruck. Eine Unterkunft, die man so schnell nicht vergisst und die sich insbesondere für romantische Aufenthalte anbietet. Mehr Infos

Inspirationen zur Destination
https://www.vogesenmassiv.de/

Bilder zur Pressemitteilung:
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Bild Header: Luxusblase auf dem „Domaine de l’Angle du Bonheur“, © Angle du Bonheur

Abtei Le Thoronet mitten im Wald gelegen.

Newsticker

5. September 2023

5 Tipps für eine Provence-Reise in der Nebensaison

Ab November werden Oliven gelesen. Erst dann sieht man die Ölmühlen in Aktion und kann das Prozedere vor Ort erleben. Wer möchte hilft sogar bei der Lese. © A. Hocquel / VPA

Abseits der Sommersaison entdecken Reisende die Provence in ruhiger Atmosphäre. Zudem bieten Herbst, Winter und Frühjahr originelle Erlebnisse.

Die Hauptreisezeit ist vorbei. Die Kinder wieder in der Schule. Wer abseits der Touristenmassen Urlaub genießen will, für den fängt in der Provence jetzt die schönste Reisezeit an. Herbst, Winter und Frühjahr haben in Frankreichs Süden den Vorteil, dass das Klima zuträglicher ist. Während es bei uns grauer wird, fegt der Mistral die Wolken weg und sorgt meist für strahlenden Sonnenschein. Überdies gibt es Erlebnisse, die erst in dieser Zeit zugänglich sind. Beispielsweise sind die Oliven ab November reif und auch die schwarze Trüffel findet man ab Dezember in größeren Mengen. Wer diese Spezialitäten vor Ort verkosten will, was sich definitiv lohnt, hat zur Hauptreisezeit schlechte Karten. Die provenzalischen Landschaften zu Fuß entdecken, selbst das ist angenehmer in den kühleren Jahreszeiten. Und wer lieber in Sachen Kultur unterwegs ist, dem empfehlen wir die Route für zeitgenössische Kunst im Var zu entdecken. Hier gibt es zum Thema viele Sammlerstücke, die man unter dem blauen Provencehimmel bewundern kann.

Trüffel suchen und genießen
Ab Mitte November ist das Haut-Vaucluse wieder mit dem verführerischen Duft der schwarzen Trüffel eingehüllt. Die „Tuber Melanosporum“ trägt den botanischen Zusatz Périgord, weil die Gegend im Südwesten Frankreichs früher zu den Hauptproduzenten gehörte. Inzwischen kommen rund 75 Prozent der französischen Produktion aus dem Südosten. Das Gros liefert dabei das Departement Vaucluse. Für Feinschmecker Grund genug, eine Reise ins Trüffelparadies zu unternehmen. An den Märkten in Carpentras, freitags und in Richerenches, samstags, ersteht man die Trüffel direkt vom Produzenten und kann in vielen umliegenden Restaurants Trüffelgerichte genießen. Wer wissen will, wie Trüffel gesucht werden, geht mit einem Bauern auf die Suche. In der Papstenklave bietet Virginie Feraus-Simian von der „Ferme des Eybrachas“ beispielsweise ein Tagesprogramm an. Sie nimmt die Besucher im Januar und Februar auf eine Trüffelsuche mit ihrem Hund mit. Danach gibt es ein leichtes Menu mit Trüffeln von der Vorspeise bis zum Dessert. Auch Nicolas Monnier, aus St.Saturnin les Apts im Luberon, bietet einen Trüffeltag an, an dem gesucht, gekocht und die Fundstücke verspeist werden. Trüffelliebhaber kommen um dieses Dufterlebnis kaum umhin. Mehr Infos

Zeitgenössische Kunst Open Air erleben
Skulpturen von Philippe Austruy, ein spektakuläres Mosaik von Chagall, Jazz oder klassische Musik – all das gibt es unter blauem Himmel im Departement Var. Schlösser, Weingüter und Gärten im Var bieten in der herbstlichen Kultursaison viele artistische Darbietungen ohnegleichen. Dabei lässt sich das Naturerlebnis für Kunst- und Kulturliebhaber perfekt verbinden. Weingüter und Parks heben dabei Landschaftsgestaltung mit traditioneller plastischer Kunst hervor. Beides ergänzt sich blendend und bietet Freiraum für die kulturelle Entdeckung. Es gibt einige unumgängliche Adressen, die an kulturelle Stätten angeschlossen sind wie die kubistischen Gärten der Villa Noailles in Hyères oder die Außenanlage der Fondation Carmignac auf der Insel Porquerolles. Einige Weingüter verschreiben sich der Kunst und trumpfen mit privaten Kunstsammlungen oder organisieren Konzerte im Weinberg wie das Domaine de Vignelaure in Rians, das Château Sainte-Roseline in Les Arcs, das Domaine Valcolombe in Villecroze sowie die Commanderie de Peyrassol in Flassans-sur-Issole. Var Toursime schlägt dazu für Kunstliebhaber eine Reiseroute für die Entdeckung zeitgenössischer Kunst vor. Mehr Infos

Bei der Olivenlese helfen
Anfangs des 20. Jahrhunderts pressten im Vaucluse zweihundert Mühlen Olivenöl. Die Bäume litten unter schweren Frösten und da Wein schneller wuchs, wäre die Olive fast verschwunden. Der Olivenbaum wurde zum Kulturgut und die Nachfrage steigt stetig, so dass man im Vaucluse wieder um die 300.000 der Spezies zählt. Heute vereinen 12 Mühlen um die dreihundert Produzenten. Die Hauptsorte heißt „Aglandau“, die mit weiteren zu einem qualitativ hochwertigen Öl mit geschützter Ursprungsbezeichnung verarbeitet werden. Die diversen Anbaugebiete liefern Oliven für die AOP Huile d’olive de Provence, AOP Huile d’olive de Haute Provence und die AOP Olives noires de Nyons. Es lohnt sich, bei den Bauern vorbei zu schauen. Hier erfahren Genießer, wie gepresst wird, man kann die Olivenhaine besichtigen oder das Öl in verschiedenen Geschmacksrichtungen verkosten. Das geht zum Beispiel in der Ölmühle „O’live Prod“ in Villedieu oder in der „Bastide du Laval“ in Cadenet. Letztere schmückt sich mit vielen Auszeichnungen und das Olivenöl wird sogar im Elysée-Palast in Paris gereicht. Eine besondere Erfahrung erleben Gäste auf dem „Domaine de Touchine“ in Saint-Didier. Hier kann man ab November bei der Lese helfen. Adressen für Oliven-Erlebnissen

Klosterkultur & Kastanien
In den tiefen Wäldern des Var trifft man auf zwei emblematische Klöster. Die Abtei Thoronet ist ein Juwel der Ziesterzienserbauten bei Lorgues. Schon Le Corbusier schwärmte von der Architektur und studierte Le Thoronet als Prototyp für sein eigenes Schaffen. Bei einer Herbstwanderung ist sie ein Muss für einen Stopp. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Chartreuse de la Verne zwischen Cogolin und Collobrières, inmitten der Wälder des Maurenmassivs. Die befestigte Anlage zeigt sich bei einer Waldwanderung. Die Karthäuser ließen im Mittelalter Kastanienwälder pflanzen, die noch heute gepflegt werden. Damals das Brot der Armen, wo kein Getreide wuchs, fand die Edelkastanie aus dem Var ein Revival. Es werden rund 150 Tonnen davon geerntet. Zur Erntezeit sind die Kastanienfeste im Massif des Maures der Höhepunkt. Allen voran in Collobrières, der Hauptstadt der Edelkastanie, wo jährlich an den letzten drei Sonntagen im Oktober der „Kastanienpunk“ abgeht. An den rund 200 Ständen probieren sich die Besucher durch die Kastanienspezialitäten. Die Confiserie Azuréen, die für Ihre „Marrons glacés“ bekannt ist, hält zudem ein Museum über die Geschichte der Kastanie im Var. Le ThoronetChartreuse de la VerneKastanien aus dem Var

Die Provence erwandern
Herbst, Winter und Frühling sind die idealen Jahreszeiten, um die provenzalischen Landschaften zu Fuß zu erkunden. Das Klima ist milder und sonniger als in unseren Breitengraden, während es im Sommer in Südfrankreich oft zu heiß ist, um zu wandern. Der Rother Bergverlag bringt dafür rechtzeitig die 8. überarbeitete Auflage des Provence-Wanderführers von Thomas Rettstatt heraus. Die 50 Tourenvorschläge umfassen bekannte Gebiete wie den Mont Ventoux oder die Verdon-Schluchten sowie weniger Vertrautes wie die Gorges de la Nesque. Der Autor gibt zudem viele interessante Tipps und gemütliche Einkehrmöglichkeiten für unterwegs. Als digitale Version ist es möglich, den Wanderführer in der Rother Touren App zu erstehen. Mit der Anwendung kann man offline mit den Gps-Daten navigieren. Gps-Daten sind auch in der Buchversion zum Download verfügbar.
Provence – zwischen Ardèche und Verdonschlucht, von Thomas Rettstatt
Rother Bergverlag, 8. aktualisierte Auflage 2023, ISBN978-3-7633-4684-4, Mehr Info

Für Rezensionsexemplare melden Sie sich bitte bei: Bettina Löneke vom Rother Bergverlag unter loeneke@rother.de

Inspirationen über die Destination
www.provence-tourismus.de
www.visitvar.com

Weitere Pressedokumentationen zum Download:
Vaucluse: diverse allgemeine und thematische Pressemappen in D – GB – F
Pressemappe 2023 Var

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f79877163041

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 39

Bild Header: Abtei Le Thoronet inmitten des Waldes. © Var Tourisme / Olivier Simon

Olivenauslage in den Markthallen von Narbonne, © Nicolas Marty / Ville & OT Narbonne

Newsticker

13. Juli 2023

Urlaub geht durch den Magen

Die Markthallen von Narbonne sind architektonisch ein Highlight. In kulinarischer Hinsicht sollte man sich auf gefüllte Einkaufstaschen einrichten.
Die Markthallen von Narbonne sind schon architektonisch ein Highlight an sich. In kulinarischer Hinsicht sollte man sich auf gefüllte Einkaufstaschen einrichten. © C. Deschamps / ADT Aude

Das Departement Aude ist für Feinschmecker ein Schlaraffenland. Wer eine Ferienregion mit der regionalen Kulinarik entdecken will, ist hier gut aufgehoben.

Es gibt wohl niemanden, der einen Frankreichurlaub plant und auf gutes Essen verzichtet. Im Süden Frankreichs unterscheiden sich die Spezialitäten zu anderen Regionen und so könnte man sich locker eine Tour de France der Kulinarik zusammenstellen. Wein, Oliven, Cassoulet und vieles mehr zeichnen die lokalen Speisetraditionen des Departements Aude nach. Wer auf den Spuren dieser Spezialitäten wandelt, erlebt Außergewöhnliches und befasst sich intensiv mit der Kultur und den Bewohnern der Destination. Wir geben ein paar Tipps wie man die gastronomische Vielfalt im Aude auf einzigartige Weise erkundet.

Auf dem futuristischen Weingut übernachten
Beispiellos in seiner Gattung hat sich das Château Ciceron der Zukunft verschrieben. Unter der Leitung von Claude Vialade wurde das Weingut auf nachhaltige Wirtschaft und biologischen Anbau umgebaut, so dass es schon heute eine Antwort auf die Klimaerwärmung und die Wasserknappheit liefert. Der „Jardin des Vignes Rares“, der seltenen Weinsorten, ist Detailarbeit: In 34 Bodengruben hat man die Erde analysiert. Für jede ausgewählte Rebsorte passte er die Unterlage und den dazu passenden Klon an die jeweilige Bodenkategorie an. Die perfekte Kombination aus Boden, Klima und Rebe macht es möglich, künftige Dürren gut zu überstehen. Dabei hat sich Claude ganz bewusst nicht an die Vorgaben der geschützten Herkunftsbezeichnungen gehalten, weshalb die Weine als „Vin de Pays“ aber dennoch in höchster Qualität angeboten werden.

Auch der dazu gehörende Olivenhain wird in Biokultur betrieben. Im Gästehaus mit 4 Doppelzimmern und 2 Suiten kann man übernachten und Claude über die Schulter schauen. Dabei erzählt er gerne von seinem Forschungsprojekt und führt die Gäste in die Önologie ein. Ein Kistchen Wein gehört da zum Standardmitbringsel. Mehr Infos

Oliven und was alles daraus entsteht
Seit 3 Generationen bewirtschaftet Familie Bardou ihren neun Hektar großen Olivenhain. Die Bäume sind mittlerweile über sechzig Jahre alt und liegen bei Azille und Pepieux entlang des Canal du Midi. Vor kurzem hat die Familie auch eine eigene Olivenmühle auf dem Bauernhof in Trèbes angeschafft, die man in den Wintermonaten in voller Aktivität begutachten kann. Während des Jahres bietet sich aber die Gelegenheit, die verschiedenen Olivenprodukte in der Boutique in Trèbes im Hafen am Canal du Midi zu verkosten. Neben Ölen in diversen Geschmacksrichtungen gibt es Tafeloliven, Olivenpasten in unterschiedlichen Ausführungen und regionale Produkte von befreundeten Bauern aus der Umgebung. Wer mit dem Camper unterwegs ist, kann sogar auf dem Bauernhof auf einem Stellplatz übernachten und einen Ausflug in die Olivenhaine unternehmen. Mehr Infos

Außergewöhnliche Weinateliers
Das Minervois ist für Weinkenner kein unbeschriebenes Blatt. Wie eine breite Treppe fällt es von der Montagne Noire zum Flusslauf der Aude hinab und liefert edle Tropfen von höchster Qualität. Das Weingut Château l’Amiral in Aigues-Vives bei Carcassonne ist seit sieben Generationen in Familienhand. Dort gedeihen Syrah, Grenache, Carignan und der seltene Marselan. Die Besitzer Bénédicte und Rodolphe haben sich außergewöhnliche Weinproben ausgedacht, die die ganze Vielfalt der Weine aus Grand Carcassonne umfassen. Neben klassischen Einführungen in die Degustation sticht die Kombination von Wein und Schokolade hervor oder man kreiert sogar seinen eigenen Wein. Das öffnet nicht nur den Gaumen, sondern auch den Geist. Eine durchaus authentische Weintourismus-Erfahrung in einem historischen Weingut mit der außergewöhnlichen Architektur in Form eines Hufeisens. Mehr Infos

Das lukullische Paradies von Narbonne
Liebevoll gestaltete Auslagen, emsiges Treiben, Geschwätz mit südlichem Akzent und eine gewaltige Geschmacksexplosion. Das würde kurzerhand den Besuch in den Markthallen von Narbonne zusammenfassen. In diesem Fall ist aber von Zusammenfassungen abzuraten. Man sollte eher genügend Zeit einplanen, um dieses Eldorado der Kulinarik intensiv zu erkunden. Schon das Gebäude aus den Gründerjahren aus Stahl und Glas ist ein Kunstwerk. Es wurde im Stil des Architekten Victor Baltard erbaut, der als Stadtarchitekt von Paris fungierte. 1901 eröffneten die Markthallen das erste Mal die Pforten fürs Publikum, seither sind sie nicht mehr wegzudenken.

Für den Gaumen gibt es für jeden Geschmack etwas. Vor allem die regionalen Spezialitäten versammeln sich hier auf einem Haufen. Ob man nur einen Überblick der Erzeugnisse des Midi bekommen will oder einfach die Atmosphäre einatmen möchten, das Ambiente ist durchaus herzlich. Vermutlich geht man aber nicht mit leeren Einkaufstüten. Selbst wenn man nur auf einen Aperitif vorbeischaut oder zum Mittagessen im Restaurant „Chez Bebelle“, einem ehemaligen Rugby-Spieler, einkehrt – den prall gefüllten Vitrinen widersteht keiner. Wer gerne isst, kommt um die Narbonner Markthallen jedenfalls nicht umhin. Mehr Infos

Ohne Cassoulet wird nicht gefeiert!
Ein gutes Cassoulet gehört zu den landestypischen Speisen Okzitaniens. Dass es Kraft spendet, besagt schon die Legende seiner Entstehung. Angeblich wurde es bei der Belagerung Castelnaudarys im Hundertjährigen Krieg erfunden. Die Bevölkerung, die die französischen Truppen versorgen musste, trug alles Essbare wie Speck, Saubohnen, Würste sowie Fleisch zusammen und schmorte es in einer großen Schale. Fertig war das Cassoulet, was den Soldaten soviel Kraft gab, dass sie die Engländer bis an den Ärmelkanal vertrieben. Inzwischen ersetzte man Saubohnen durch weiße Bohnen und es wird in der getöpferten „Cassole“ zubereitet.

Diese Spezialität wird vom 16.–20. August in Castelnaudary, dem Ursprungsort, ausgiebig gefeiert. Diverse Animationen bringen Stimmung und Appetit wie der Lauf „La Ronde du Cassoulet“, ein Feinschmeckermarkt oder der Blumenkorso am Wochenende. In allen Restaurants und in einem Festzelt gibt es Cassoulet non-stop. Jährlich werden an diesem Fest über 40.000 Cassoulets verspeist. Wer daran teilnimmt, strotzt bestimmt vor Kraft. Mehr Infos

Inspirationen zur Destination:
https://www.audetourisme.com/en/
https://visit-lanarbonnaise.com/de

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f64736932313

Pressekontakt und weitere Auskünfte:
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel +49 69 97 69 16 39

Bild Header: Olivenauslage in den Markthallen von Narbonne, © Nicolas Marty / Ville & OT Narbonne