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14. Juli 2022

Looking for the perfect Food

Herzhafte Crème brulée mit schwarzen Oliven g.U.
© Céline de Cerou for France Olive

Neuartige Geschmackskombinationen aus Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung.

Die verschiedenen Olivensorten, Anbaugebiete und Verarbeitungsmethoden machen jedes Öl mit geschützter Ursprungssbezeichnung einzigartig im Geschmack. Da man Olivenöl in kalter wie warmer Küche anwenden kann, ist es demnach ein ideales Würzmittel. Viele Köche empfehlen daher, Olivenöl wie ein Gewürz oder eine eigene Zutat zu verwenden. Wir geben ein paar Tipps für schmackhafte Kombinationen und die optimale Lagerung von Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung.

Kalt oder heiß?
Olivenöl kann man pur verwenden. In kalten Gerichten ist es für Salate oder auf kalten Vorspeisen als Netz die ideale Würze. Um dem Rezept sein volles Aroma zu verleihen, kann man es auch am Ende des Kochvorgangs hinzufügen. Eier, Kartoffeln, Tajines, Ratatouilles, Nudeln, Pürees, Gemüsegerichte etc. der Geschmack verfeinert sich durch die Zugabe eines hochwertigen Olivenöls! Dabei ist gut zu wissen, dass Olivenöl problemlos Hitze verträgt (der Rauchpunkt liegt bei 210 °C!). Man kann damit kochen und sogar frittieren. Durch den Temperaturanstieg verliert das Olivenöl jedoch einige seiner geschmacklichen Qualitäten. Für längere Kochvorgänge ist es daher ratsam, ein alltägliches natives Olivenöl zu verwenden.

Salzig oder süß?
Olivenöl eignet sich für süße wie salzige Gerichte. Es transportiert die Aromen und bringt seine aromatischen Noten mit ein. Bei Desserts bereichert Olivenöl Textur und Weichheit und verleiht Gebäck, Süßspeisen oder Obstsalaten neue Geschmacksrichtungen. Die Geschmackspalette der Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung ermöglicht es, sie als Würze oder Aromat einzusetzen. Ideal ist es daher, mehrere Öle im Schrank zu haben: Ein „Alltagsöl“, das für alle Zwecke und insbesondere zum Kochen geeignet ist sowie zwei oder drei Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung und unterschiedlichen Geschmacksrichtungen (subtiler, intensiver und ursprünglicher Geschmack), die man je nach Gericht, Lust und Laune kombinieren kann!

Welches ist das ideale Olivenöl?
Bei jedem Olivenöl variieren Intensität der aromatischen Noten und Struktur (Bitterkeit, Schärfe…). Man sucht das Gleichgewicht zwischen Gericht und Olivenöl! Das Öl sollte das Gericht, mit dem es kombiniert wird, möglichst begleiten und geschmacklich veredeln. Um den Charakter zu betonen, bevorzugt man ein Öl mit intensivem Geschmack für eine würzige, pfeffrige Note oder ein Öl mit ursprünglichem Geschmack für die holzige, langanhaltende Note mit intensivem Olivengeschmack. Für einen milden Charakter oder die Zärte des Gerichts zu unterstreichen, nimmt man ein Olivenöl mit subtilem Geschmack für die fruchtige, blumige Note und die Weichheit.

Wie wird es aufbewahrt?
Obwohl es nicht verderblich ist, ist Olivenöl ein empfindliches Produkt. Das ideale Behältnis schützt es vor Licht und Luft. Wer Olivenöl in ein hübsches Gefäß umfüllen möchte, sollte darauf achten, dass der Behälter nicht porös und luftdicht ist. Ist es durchsichtig, sollte das Olivenöl unbedingt in einem Schrank aufbewahrt werden. Eine gleichbleibende Temperatur während der gesamten Lagerung (zwischen 15°C und 20°C) gewährleistet ebenfalls seine Haltbarkeit. Es kann vorkommen, dass unter 15 °C einige Bestandteile fest werden. Dies ist ein natürliches Phänomen und hat keinerlei Auswirkungen auf die Qualität. Bei Raumtemperatur verschwinden die weißen Spuren wieder. Im Gegensatz zu Wein wird Olivenöl jedoch nicht mit zunehmendem Alter besser. Um die geschmacklichen Eigenschaften des Olivenöls zu erhalten, sollte man es bis tzum angegebenen Haltbarkeitsdatum und innerhalb von 3 bis 6 Monaten nach dem Öffnen verbrauchen.

Kulinarische Kombinationen
Subtiler Geschmack
Diese Olivenöle werden aus reifen, frischen Oliven gewonnen. Sie sind im Allgemeinen mild mit Aromen von Früchten und Blumen. Sie passen gut zu grünem Gemüse, Wurzelgemüse, Fisch, hellem Fleisch, Gebäck und Desserts. Rezeptideen:
Herzhafte Crème brulée mit schwarzen Oliven g.U.
Schoko-Birnkuchen mit Huile d’olive de Nyons g.U.
Intensiver Geschmack
Extrakt aus frischen Oliven, die während der Reifung geerntet werden. Schärfe und Bitterkeit können unterschiedlich intensiv sein. Die Geschmacksnoten sind pflanzlich, kräuterartig. Sie passen gut zu stärkehaltigen Speisen, fettem Fisch, rotem Fleisch, mediterranem Gemüse oder Beeren-Desserts. Rezeptideen:
Würziges Schweinefilet & Tagliatelle mit Huile d’olive d’Aix-en-Provence g.U.
Tartake Erdbeer-Rhabarber mit Huile d’olive d’Aix-en-Provence g.U.
Ursprünglicher Geschmack
Aus Oliven, die vor der Pressung 2 bis 8 Tage unter idealen, kontrollierten Bedingungen gelagert und gereift sind. Die Öle sind mild, lang anhaltend im Geschmack mit Noten von schwarzen Oliven, Brot, Kakao, Pilzen und kandierten Früchten. Sie passen zu Risotto, Kartoffeln, Pilzen, Wurzelgemüse, Krustentieren, Wild, Schokoladendesserts. Rezeptideen:
Gebratener Blumenkohl mit Gewürzen und Huile d’olive d’Aix-en-Provence, gereifte Oliven g.U.
Frühstückskuchen mit Huile d’olive de Provence, olives maturées g.U.

Über Looking for the Perfect Food:
Ein Programm von Unaprol und France Olive (italienischer und französischer Olivenbauernverband), um europäische Olivenöle im Allgemeinen und mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) im Besonderen zu fördern. Das Programm wird von der Europäischen Union finanziert.

Mehr Informationen und Rezeptideen
www.lookingfortheperfectfood.eu/de

Bilder und Zusatzinfos zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f62464109278

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 39

Bild Header: © Magali Ancenay for France Olive