Gemacksnoten von Olivenölen clever nutzen

Newsticker

3. Dezember 2019

France Olive

Gemacksnoten von Olivenölen clever nutzen

Kartoffelsalat à la Parisienne mit Huile d‘olive de la Vallée des Baux-de-Provence – olives maturées (gereifte Oliven) g.U., © Magali Ancenay / France Olive

Viele angefangene Olivenölflaschen im Küchenschrank fressen Platz. Beim Kochen ist es aber sinnvoll die verschiedenen Geschmacksnoten von Olivenöl für sich zu nutzen. Mit ein paar Rezeptspielereien beeindrucken Hobbyköche damit ihre Gäste. Wir greifen dazu nach französischen Olivenölen. Wie die Farben des Weins, lassen sie sich in drei unterschiedliche Geschmacksrichtungen einteilen: subtiler, intensiver und ursprünglicher Geschmack. Sortenvielfalt, unterschiedliche Böden, spezifisches Know-how – diese drei Variablen sind ausschlaggebend für die verschiedenen Noten.

Olivenöl mit subtilen Geschmacksnoten
Hergestellt aus reifen Oliven wird das Öl frisch gepresst. Es schmeckt im Allgemeinen mild, mit fruchtigen Aromen begleitet von leicht pflanzlichen Noten. Diese Öle passen zu allem was nicht intensiven Eigengeschmack in sich trägt. Zum Beispiel Fisch, rohes oder gekochtes Gemüse oder sogar Desserts.
Folgende geschützte Ursprungsbezeichnungen aus Frankreich weisen subtile Geschmacksnoten auf: Huile d’olive de Nyons g.U., Huile d’olive de Nice g.U., Huile d’olive de Corse – Oliu di Corsica – Récolte à l’ancienne g.U. (Ernte nach ursprünglicher Art).
Als Rezeptidee empfehlen wir eine Tarte Tatin mit Huile d’olive de Nyons g.U. (Rezept im Download-Kit)

Olivenöl mit intensiven Geschmacksnoten
Diese Öle werden aus frischen Oliven gewonnen, die während der Reifung geerntet werden. Öle mit intensivem Geschmack haben oft leichte bis mittlere Bitternoten. Das Aroma ist pflanzlich und krautig (Tomatenpflanze, Basilikum, Artischocke, geschnittenes Gras….), manchmal verbunden mit Fruchtnoten (Bittermandel…). Beim Kochen verwendet man sie oft in Kombination mit stärkehaltigen Lebensmitteln, mediterranem Gemüse (Tomaten, Auberginen usw.), fettem Fisch, Fleisch, roten Früchten, Desserts etc.
Folgende geschützte Ursprungsbezeichnungen aus Frankreich weisen intensive Geschmacksnoten auf: Huile d’olive de la Vallée des Baux-de-Provence g.U., Huile d’olive de Haute-Provence g.U., Huile d’olive d‘Aix-en-Provence g.U., Huile d’olive de Nîmes g.U., Huile d’olive de Corse – Oliu di Corsica g.U., Huile d’olive de Provence AOC.
Als Rezeptidee empfehlen wir gesalzene Speckscones mit Huile d’olive d‘Aix-en-Provence – olives maturées (gereifte Oliven) g.U. (Rezept im Download-Kit)

Olivenöl mit ursprünglichen Geschmacksnoten
Olivenöl mit ursprünglichem Geschmack (oder aus reifen Oliven) unterscheidet sich von den ersten beiden, weil es weder Aromen von frischem Obst noch Gemüse hat. Diese Öle werden aus Oliven gewonnen, die 4 bis 8 Tage vor dem Pressen unter kontrollierten Bedingungen gelagert und gereift werden. Beim Abgang findet man Noten schwarzer Oliven, Tapenade, Kakao, Sauerteigbrot, Vanille, Trüffel, kandierten Früchten…. ohne Bitterkeit oder Würze! Olivenöle mit traditionellen Geschmacksnoten passen zu Kartoffeln, Wild, krausem Salat, Krustentieren, Schokoladendesserts…..
Folgende geschützte Ursprungsbezeichnungen aus Frankreich weisen ursprüngliche Geschmacksnoten auf: Huile d’olive de la Vallée des Baux-de-Provence – olives maturées (gereifte Oliven) g.U., Huile d’olive d‘Aix-en-Provence – olives maturées (gereifte Oliven) g.U., Huile d’olive de Provence – olives maturées (gereifte Oliven) AOC.
Als Rezeptidee empfehlen wir Kartoffelsalat à la Parisienne mit Huile d‘olive de la Vallée des Baux-de-Provence – olives maturées (gereifte Oliven) g.U. (Rezept im Download-Kit)

Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung
Die g.U. steht für den engen Zusammenhang zwischen einem Produkt und dem Terroir, aus dem es stammt (Geographie, Klima, Know-how….). Die g.U. ist Anerkennung und Schutz für ein Produkt auf europäischer Ebene. Derzeit sind 7 Olivenöle (ein 8. ist in Zertifizierung), 6 Oliven und 1 Olivenpaste in Frankreich als geschützte Ursprungsbezeichnung anerkannt (mehr als hundert in allen europäischen Erzeugerländern): Huile d’olive de Nyons g.U., Huile d’olive de la Vallée des Baux-de-Provence g.U., Huile d’olive d‘Aix-en-Provence g.U., Huile d’olive de Haute-Provence g.U., Huile d’olive de Nice g.U., Huile d’olive de Corse – Oliu di Corsica g.U., Huile d’olive de Nîmes g.U., Huile d’olive de Provence AOC.

Über Looking for the Perfect Food:
Ein Programm von Unaprol und France Olive (italienischer und französischer Olivenbauernverband), um europäische Olivenöle im Allgemeinen und mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) im Besonderen zu fördern. Das Programm wird von der Europäischen Union finanziert.

Mehr Informationen
Allgemeine Seite: www.lookingfortheperfectfood.eu/de
Direkt zu den Rezepten: www.lookingfortheperfectfood.eu/de/rezepte/

Bilder und Zusatzinfos zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f89674404072

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38 oder
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel +49 69 97 69 16 39