Die Salinen von Gruissan besucht man mit Elektro-Tretrollern

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15. April 2021

Destination Aude

Ob genießerisch oder lieber aktiv unterwegs – an der Küste des Departements Aude werden Träume von einem abwechslungsreichen Aufenthalt am Meer erfüllt. 
© C. Deschamps /ADT Aude

Mehr Meer – mehr Midi

Ferien am Meer gehört immer noch zu den gefragtesten Urlaubsarten. Dabei muss man sich nicht zwangsläufig in die Liegestuhlformationen am Strand einreihen. Die Küste des Departements Aude hat jedenfalls viel mehr, als nur Meer zu bieten. Ob mit Surf-Champions übers Wasser gleiten, den Strand mit der Seifenkiste unsicher machen oder gemütlich mit dem Kajak in der Lagune paddeln. Das Aude und seine Küste halten originelle Ausflugsmöglichkeiten bereit, so dass man mit nachhaltigen Urlaubserinnerungen nach Hause kommt.

Mit Champions übers Wasser gleiten
Den zwei Winden „Tramontana“ und „Marin“ sei Dank, dass Leucate unter den beliebtesten Windsurfspot weltweit figuriert. Ideal sind auch die Bedingungen an diesem Küstenabschnitt – ob für Anfänger oder Cracks. Gleitsport auf dem Wasser gehört in Leucate quasi zur Lebensart. Deshalb verwundert es kaum, wenn man hier auf Champions der Disziplin stößt. Die Expertentipps von Windsurf-Weltmeister Julien Taboulet holen sich Wassersportler bei einem Surf- oder Kitekurs im „Wesh Crew Center“. Wer sich im Wingsurf üben möchte, fragt nach Nico Agkacyan von der „F400 Surfschool & Coaching“. Er ist eine Gestalt mit internationalem Renommee. Wer lieber selbst für den Antrieb sorgt, besucht bei „Kite Surf Leucate“ einen Paddle-Kurs. Auf welche Art jemand mit einem Brett übers Wasser gleiten möchte, in Leucate wird man fündig. https://de.tourisme-leucate.fr/https://www.facebook.com/Wesh-Center-Crew-201319966555955/?ref=page_internal
https://f400surfschool.com/

Legale Raserei im Tramontana-Wind
Strandsegler verortet man meist eher an den nordischen Küsten. Lange bevor sind schon die Ägypter der Pharaonenzeit in den Seifenkisten unterwegs gewesen und vermutlich düsten auch die Römer über die Strände von Narbonne-Plage. Was damals in war, bereitet heute noch an den Gestaden des Mittelmeeres Spaß. Starker Tramontana und weitläufige Sandstrände findet man in Narbonne-Plage wie Muscheln am Meer, so dass man locker mit achtzig Stundenkilometer an der Küstenlinie entlang rauscht. Während die Hände mit dem Segel den Wind einfangen, steuern die Füße in die gewünschte Richtung. Mit ein bisschen Koordination und Übung ist das ein Kinderspiel. Wer das Langsame bevorzugt, nutzt die weiten Strände von Narbonne zu einem ausgedehnten Spaziergang und schaut den Strandseglern einfach zu. https://visit-lanarbonnaise.com/de

Per Kajak im Naturpark unterwegs
Der regionale Naturpark „Narbonnaise en Méditerranée“ fasziniert mit einer unglaublichen Artenvielfalt – über 2000 verschiedene Pflanzen gesellen sich zu rund 300 Vogelarten! Auf nette Art lässt sich dieses Biotop mit Jean-Luc auf einer Kajaktour erkunden. In Sigean am Port Mahon nimmt einem Jean-Luc in Empfang und nach kurzer Einführung ist man mit Paddel und Schwimmweste in der Lagune. Unterwasser erkennt man Fische und Quallen mit blossem Auge, während die Flamingos in der Ferne nach Krebsen Ausschau halten. Auf der unbewohnten Ile de l’Aute gibt’s eine Pause. Jean-Luc gibt sein Wissen über Pflanzen und die Geschichten der Insel preis und schenkt einen lokalen Bio-Wein aus den nahegelegenen Corbières-Weinbergen zum Aperitif aus. Danach geht es gemütlich in der Abendsonne zurück aufs Festland. Der Naturpark selbst bietet eine Vielzahl kurzweiliger Entdeckungstouren an, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte, um die Gegend kennenzulernen. https://visit-lanarbonnaise.com/de/entdecken/absolutes-muss/cercle-nautique-des-corbieres-windclub-corbieres-mediterranee

Das Meer geht durch den Magen
Für Erwan Berton ist die Fischerei ein Beruf, aber auch Berufung den Fischbestand zu erhalten. Mit seinem Kutter „Fleur de Sel“ holt er vor der Steilküste von Leucate die Langleinen ein und hebt die Reusen mit Tintenfischen aus dem Meer. Dabei sieht er in der nachhaltig betriebenen Fischerei die richtige Art, um auf Dauer seinen Beruf auszuüben. Bei jeder Tour nimmt er bis zu zwei Personen mit an Bord, um seine Fischereimethoden zu erklären. Ebenso bei den Muschelzüchtern sollte man unbedingt vorbei schauen. Das Fischerdörfchen in Leucate versprüht Authentizität mit den kleinen Hütten, Fischernetzen und Bergen von Austernschalen. Bei Christophe vom „Maison Allary“ gibt es die Caramoun-Auster zum Verkosten. Sie wird in einem speziellen Verfahren gezüchtet. Sie weist festeres Fleisch auf und ist intensiver im Geschmack. Dafür erhielt er an der Landwirtschaftsmesse 2018 in Paris die Goldmedaille. https://www.huitre-allary.com/https://de.tourisme-leucate.fr/

Bilderbuchdorf Gruissan mit Salinentour verbinden
Gruissan liegt direkt an den Salinen und versprüht mit seinem eigenartigen Charakter viel Charme. Rund um den Barbarossa-Turm bildete sich das Dorf. Im Hintergrund die Pyrenäen, am Meer der Yachthafen mit den Restaurants und der einzigartige Strand mit Chalets auf Pfählen sind ein Fotomotiv für sich. Dazu gesellen sich die Farben der Salinen, die man unbedingt besichtigen sollte. Sie vermitteln tausendjähriges Know-How und man besucht sie auf amüsante Art mit Elektro-Tretrollern. Bei dieser originellen Führung erfährt man alles über die Gewinnung von Salz und die typische rosa Farbe. Ein Fisch- oder Fleischgericht in Salzkruste im Restaurant „La Cambuse du Saunier“ wird zum perfekten Abschluss des Ausflugs. https://www.audetourisme.com/en/aude-in-brief/corbieres-minervois-narbonnaise/gruissan/

Mehr Informationen:
https://www.audetourisme.com/en/
https://visit-lanarbonnaise.com/de

Bilder zur Pressemitteilung: https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f59270019391

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel +49 69 97 69 16 39