Genuss pur in der Markthalle von Sète

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8. Juni 2021

Der Traum vom Meer wird wahr

Entspannte Strandszenen an der Küste des Languedoc gepaart mit französischem Lifestyle ergeben im Resultat einen unvergesslichen Urlaub. © CRTMP

Die Eröffnung der Transavia-Linie von Berlin nach Montpellier ab Juli ist die Gelegenheit für einen entspannten Urlaub in der Destination Languedoc-Camargue.

Transavia, die Low-Cost-Tochter von Air France-KLM, eröffnet am 10. Juli 2021 eine Direktlinie von Berlin nach Montpellier. Die Strecke wird ein Mal pro Woche, samstags, bedient. Ein Vorteil, den Transavia bietet, ist derzeit auch, dass man bis zu zwei Stunden vor Abflug kostenlos umbuchen kann. Rechtzeitig zu den Sommerferien ist das die Gelegenheit, einen Südfrankreich-Urlaub ins Languedoc zu planen. Montpellier lockt mit seiner modernen Architektur. Nîmes, die Camargue und der Pont de Gard mit provenzalischem Charme. In Sète sind es Schlemmereien aus dem Meer, die perfektes Urlaubsfeeling zaubern und die großartigen Weine aus der Region sind immer ein Grund, das Weinbaugebiet des Languedoc zu erkunden.

Nîmes – von Frauen geprägt
Wer durch Nîmes flaniert, bemerkt die starke Frauenpräsenz. Angefangen beim Wappentier, dem Krokodil, das an die Niederlage Kleopatras gegen den späteren Kaiser Augustus erinnert. Da Nîmes wichtige Münzstätte des römischen Imperiums war, diente das an einer Palme angekettete Krokodil, Symbol für die bezwungene Kleopatra, als Münzmotiv auf einem römischen As. Auch Dhuoda ist ein Frauenname, der einen in Straßen und Vierteln verfolgt. Die fränkische Adelige war Ehefrau des Bernhard von Septimanien. Für Ihren Sohn Wilhelm verfasste sie ein Handbüchlein zur Erziehung. Es ist der einzige erhaltene Text aus der Karolingerzeit, der von einer Frau verfasst wurde. Eine Tochter Nîmes‘, die zeitgenössische Bekanntheit genießt, ist Bernadette Lafont. Sie war eine der produktivsten Schauspielerinnen Frankreichs und spielte ab 1958 in über 170 Film- und Fernsehproduktionen. Als sie 2013 in ihrer Heimatstadt verstarb, nannte sich das Théâtre de Nîmes in Théâtre Bernadette Lafont um. Ein anderes wichtiges Monument, das hochmoderne Musée de la Romanité, entwarf die Architektin Elizabeth de Portzamparc. Sie konnte sich im Architektenwettbewerb erfolgreich gegen die männliche Konkurrenz durchsetzen.
https://www.nimes-tourisme.com/en/

Die Camargue kulinarisch erkunden
Das Rhonedelta mit seinen fruchtbaren Böden sollten Urlauber unbedingt kulinarisch entdecken, denn das Verwöhnen des Gaumens gehört hier zur Lebensart. Grau du Roi zwischen Meer und Salzteichen gelegen, gründeten italienische Einwanderer Ende des 19. Jahrhunderts. Bevor der Tourismus das hübsche Städtchen für sich entdeckte, lebte es von der Fischerei. Heute ist Port Camargue der größte europäische Freizeithafen. Mit Blick aufs Meer genießt man hier mit viel Ambiente die „Vins sables“ aus der Umgebung. Weiter geht’s nach Aigues-Mortes, wo Mittelalterfans auf ihre Kosten kommen. Denn das Städtchen ist eines der besterhaltenen Festungsstädtchen mit kompletter Ringmauer. Hier sollte man sich keinesfalls die Fougasse d’Aigues-Mortes entgehen lassen, die man mittlerweile in jeder Bäckerei erhält. Das süße Hefegebäck gehört eigentlich zu den dreizehn provenzalischen Weihnachtsdesserts, bis der Bäcker Jean-Marie Barthélémy 1975 entschloss, die Spezialität ganzjährig anzubieten. Aber die Camargue hat noch viel mehr Leckeres zu bieten. Der Anbieter „Happy Tour“ bietet eine kulinarische Entdeckungsrunde von drei Stunden per E-Bike oder E-Roller an. Auf amüsante Art lernt man so Produzenten und Produkt zusammen kennen. Die Touren starten direkt ab Aigues-Mortes bei der Tour Carbonière.
https://ot-aiguesmortes.com/de/homehttps://www.letsgrau.com/

Montpellier ist neue „Design Art City“
Frankreich liebt sein Kulturerbe aus vergangener Zeit, aber auch den Fortschritt. Die Stadt Montpellier ist federführend in moderner Architektur, wo neue Bauten derzeit fast aus dem Boden schießen. Jean Nouvel ist für das neue Rathaus zuständig. Philippe Stark kreiert das Wellnesszenter „Le Nuage“. Christian Lacroix designt zwei Tramlinien, und Sou Fujimoto erstaunt mit dem ultramodernen Gebäude „l’Arbre Blanc“, an dem die Balkone wild wie Äste aus der Baumkrone wachsen. Da wundert sich keiner, dass man Montpellier kürzlich das Label „Design Art City“ verlieh. Dieses hat Kamel Secraoui, ein Street-Art-Künstler aus Toulouse, ins Leben gerufen, um das architektonische und künstlerische Engagement von Städten in den Vordergrund zu stellen. Das Tourismusamt bietet zum Thema Architektur auch Stadtführungen an. Wer noch mehr davon will, macht von Montpellier einen Radausflug nach La Grande Motte ans Meer. Die 22 Kilometer sind in einer guten Stunde zu bewältigen und Architekturfans werden am Ziel richtig belohnt. Wahrzeichen des 1960 gegründeten Städtchens sind die terrassenförmig angelegten Hochhäuser des Architekten Jean Balladur.
https://www.montpellier-frankreich.de/

Sète und der Genuss aus dem Meer
Wer die Küste des Languedoc besucht, kommt nicht umher der Stadt Sète einen Besuch abzustatten. Zwischen Meer und dem Salzsee „Etang de Thau“ gelegen, gibt es hier Fischer wie Sand am Strand. Aus dieser Logik heraus, wird kulinarisch alles zelebriert, was Neptun so hergibt. Es waren dennoch italienische Immigranten, die die Top-Spezialität von Sète aus der Heimat mitbrachten. Die sogenannte „Tielle“ ist ein gedeckter Kuchen mit Tintenfisch-Füllung und gehört mittlerweile zum Food-Repertoire von Sète. Ob beim Spezialisten, im Restaurant oder in der Markthalle, die „Tielle“ gibt es überall in der Stadt. Die gedeckte Markthalle von Sète ist aber das Universum der Kulinarik schlichtweg. Besucher sollten sich genügend Zeit nehmen für den Rundgang, denn hier versammeln sich alle lukullischen Leckerbissen aus der Region und auch anderswo. Gemüse, Wein, Früchte und die ganze Palette an Meeresspezialitäten geben hier ihr Bestes. Dazu gesellt sich die fröhliche Atmosphäre des Midi mit Singsang und südfranzösischem Akzent. Hier erfährt man die wahre Lebensart Südfrankreichs.
https://en.tourisme-sete.com/

Die Weinbaugebiete des Languedoc abradeln
Das Languedoc ist das größte Weinbaugebiet Frankreichs. Mit 290.000 ha Rebfläche ist es nahezu drei Mal so groß wie die Gesamtheit aller deutschen Weingebiete. Das merkt man spätestens daran, dass die Weine auch gut in unseren Breitengraden erhältlich sind. Nichts ist aber besser, als die Rebensäfte vor Ort einem Test zu unterziehen und dabei vielleicht auch auf Geheimtipps zu stoßen, die man im Export nicht so einfach bekommt. Eine schöne Art, dies zu tun, ist eine Radtour im Hinterland durch die Weinberge. Es gibt unzählige Touren, denen man auf gut ausgeschilderten Wegen folgen kann und die einem schnurstracks zu Winzern führen. Eine sportliche Tour verläuft durch die imposanten „Gorges de l’Hérault“ und über die Passstraße zum „Col des Lavagnes“. Neben mittelalterlichen Dörfern und anderen Sehenswürdigkeiten wie die Teufelsbrücke über die Schlucht, „Pont du Diable“, erwartet einem das Winzerdorf Saint-Guilhelm-le-Désert. Die Weinberge liegen unmittelbar neben der Abtei, die ein Enkel von Karl Martel im 9. Jahrhundert gegründet hat. Mit der langen Weinbau-Tradition tragen die Tropfen das Label geschützte geografische Angabe. Ein Verkostungsstopp lohnt sich allemal und gibt auch Kraft für die Weiterfahrt.
Mehr Infos zu den Weingebieten in Occitanie

Inspirationen zur Destination:
https://www.tourismusoccitanie.de/meer/languedoc-camargue

Bilder zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f26966896945

Pressekontakt und weitere Auskünfte:
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. direkt: +49 69 97 69 16 39

Bild Header: © Olivier Octobre – OT Sète