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12. Juli 2019

Okzitanien

Okzitanien: Mit dem Drahtesel unterwegs

Copyright: Agence de développement touristique- Tarn et Garonne-82

Mal abgesehen vom Wandern zu Fuß oder Reittouren, gehört das Fahrrad zu den wohl umweltfreundlichsten Verkehrsmitteln beim Reisen. Herrliche Landschaften durchstreifen, Sehenswürdigkeiten besichtigen oder sich sportlichen Herausforderungen zu stellen, in Okzitanien haben Radtouristen reiche Auswahl. Sie können entlang von Kanälen die Räder rollen lassen, Passhöhen erstrampeln, mit dem Moutain-Bike über steile Abfahrten sausen und wer es gerne gemütlicher hätte, kann mit dem E-Bike mühelos die Gascogne erkunden.

Immer der Garonne folgen
Von Cierp-Gaud am Fuße der Pyrenäen bis Carbonne in der Toulouser Ebene verläuft eine reizvolle Radtour auf ausgewiesenen Radwegen oder teilweise auch auf  verkehrsarmen Landstraßen.  Im oberen Lauf ist die Garonne ein wilder Fluss, der im Laufe der Strecke gemächlicher dahinfließt, jedoch im Sommer stets eine angenehme Frische verbreitet. Die Fahrt lässt sich immer mal wieder unterbrechen, sei es für eine spritzige Raftingtour oder interessante Besichtigungen. Darunter Saint-Bertrand-de-Comminges mit der mächtigen Kathedrale, die mittelalterlichen Häuser von Saint Martory oder die Porzellan-Stadt Martres-Tolosane mit dem Museum Angonia. Besonders amüsant wird die Tour entlang der Garonne mit einem E-Tretroller, der gemietet werden kann. Dank der Bahnverbindung Toulouse – Tarbes kann die Radtour an zahlreichen Orten gestartet werden, das Fahrrad darf mit in den Zug. Unterkünfte gibt es auf Campingplätzen oder in Gästezimmern.

Land-Art per E-Bike
Die Gascogne, bekannt für Armagnac und wagemutige Musketiere, ist eine heitere Hügellandschaft. Folglich geht es für Radfahrer ständig bergauf und bergab. Müheloser lässt sich die Landschaft, Portes de Gascogne, im östlichen Department Gers mit dem E-Bike durchstreifen. Eine ausgesprochen reizvolle Tour beginnt in der Geflügel-Hochburg Samatan. In hübschen Dörfern mit Backstein-Architektur und Fachwerk kommen Radtouristen überall in den Genuss der sprichwörtlichen Gascogner Gastronomie. Daneben erwartet sie auch ein besonderer kultureller Leckerbissen, die Land-Art- Objekte in Villefranche d’Astarac. Yané, gestaltet von der japanischen Künstlerin Teruhisa Suzuki, erlaubt einen ungewöhnlichen Blick auf die Landschaft. In Saint Elix d’Astarac erstaunt im Wald von Larrouy eine wie vom Wind geformte Skulptur. Für Streifzüge auf rund dreißig gekennzeichneten Radwanderwegen steht eine Armada von 50 zu mietenden E-Bikes zur Verfügung.

Bequem bergauf – rasant bergab
Ab diesem Sommer haben Mountain-Biker im Vallée du Louron in den Pyrenäen ein doppeltes Vergnügen. Eine funkelnagelneue Kabinenbahn bringt sie bei herrlichen Ausblicken im Rekordtempo vom Talort Loudenvielle zur Bergstation von Peyragudes. Danach stehen mehrere gekennzeichnete Strecken für eine flotte Talfahrt zur Verfügung. Das Pyrenäental von Louron gilt mit insgesamt 200 km Radwegen als Top-Ziel für Mountain-Biker. Geländeräder mit E-Antrieb im Selbstbedienungsverleih machen das Reiseziel auch für weniger Sportliche attraktiv.

Autofreie Entdeckungstouren
In Okzitanien wurden herausragende Sehenswürdigkeiten als „Grand Site“ ausgezeichnet. Dazu zählen im Departement Hérault das Naturschauspiel Cirque de Navacelles und demnächst auch der Felskessel Salagou – Cirque de Mourèze. Das mittelalterliche Dorf Saint Guilhem le Desert mit einer bereits 804 gegründeten Abtei gehört ebenfalls zu den „Grands Sites“. In der Nebensaison ermöglichen zwei ausgearbeitete Touren von je fünf Tagen diese grandiose Natur mit ihren Sehenswürdigkeiten umweltfreundlich per Rad oder E-Bike zu entdecken. Dabei sind der Blick in die Tiefe des Felskessels von Navacelles und die beeindruckende Romanik von Saint Guilhem ebenso reizvoll wie die abwechslungsreichen Landstriche dieser Touren.

Ein Klassiker 
Nachdem Pierre-Paul Riquet im 17. Jahrhundert den Canal du Midi erbaut hatte, wurde der Wasserweg später mit dem Garonne-Seitenkanal bis zum Atlantik fortgesetzt. Inzwischen zählt der Canal des Deux Mers zum UNESCO-Welterbe. Die Treidelpfade entlang dieser Kanäle gehören zu den beliebtesten Radwegen Okzitaniens. Im Departement Tarn-et-Garonne folgen Radfahrer dem grünen Band des Wassers von einer Sehenswürdigkeit zur anderen. In Castelsarrasin ist es der mit Blumen geschmückte Flusshafen mit einer Flotte von Freizeitbooten, in Moissac die romanische Abteikirche und in Auvillar lohnt der Aufstieg ins hübsche Dorf mit einer runden Markthalle. Am Samstag Morgen wird der Markt in Valence d’Agen zum idealen Treffpunkt, um die Köstlichkeiten der lokalen Produzenten kennen zu lernen. Diese Radtour ist ein Klassiker mit ungebrochener Anziehungskraft.

Bilder und Zusatzinfos zur Pressemitteilung:
http://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f30882310835

Pressekontakt D-A-CH und weitere Auskünfte:
Pressekontakt: Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38 oder Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel +49 69 97 69 16 39

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