Olivenöl mit g.U. - ein europäisches Qualitätsprodukt

Newsticker

2. September 2020

Looking for the perfect Food

Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung aus Frankreich, © Magali Ancenay

Starportrait: Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung

Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung müssen Bezug zu einem Terroir aufweisen. Strenge Regeln kontrollieren die Herstellung von A bis Z. Vor allem zeichnen sie sich aber für den Konsumenten durch die Geschmacksvielfalt aus und die Möglichkeit der lückenlosen Rückverfolgung. Das Resultat ist ein europäisches Qualitätsprodukt mit dem sich spielerisch bewährte wie neue Rezepte verfeinern lassen.

Geschmackliche Vielfalt mit Qualitätsversprechen
Für Olivenöle mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.) bestimmt die jeweilige Charta eine Reihe von Faktoren, die eine Verbindung zwischen Produkt und Terroir herstellen. Das Einzugsgebiet der Bezeichnung gibt die Gemeinden oder deren Teile an, in denen die g.U. gilt. Sie erwähnt die erlaubten Olivensorten in der geschützten Ursprungsbezeichnung, Anbau- und Verarbeitungstechniken sowie vieles mehr. Es versteht sich von selbst, dass man ausschließlich im Einzugsgebiet der geschützten Bezeichnung produzieren und verarbeiten darf. Zurzeit gibt es in Europa 111 Olivenöle in geschützter Ursprungsbezeichnung. Acht davon stammen aus Frankreich. Sie zeichnen sich durch die außergewöhnliche Geschmacksvielfalt undgarantierte Rückverfolgung aus. Beides sehr wichtige Elemente, die die Exzellenz des Produkts ausmachen. Gerade die geschmacklichen Qualitäten eignen sich, diese Olivenöle sowohl in der mediterranen Ernährung als auch in der kreativen, modernen und innovativen Küche zu verwenden. In Frankreich macht die Produktion von Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung 25 Prozent der gesamten nationalen Produktion aus. Das sind 1.440 Tonnen jährlich und über 40 Prozent des vermarkteten französischen Olivenöls.

Die geschützten Ursprungsbezeichnungen Frankreichs für Olivenöl

  • Huile d’olive d’Aix-en-Provence g.U.
  • Huile d’olive de Corse – Oliu di Corsica g.U.
  • Huile d’olive de Haute-Provence g.U.
  • Huile d’olive de Nice g.U.
  • Huile d’olive de Nîmes g.U.
  • Huile d’olive de Nyons g.U.
  • Huile d’olive de Provence g.U.
  • Huile d’olive de la Vallée des-Baux-de-Provence g.U.

Zahlen und Fakten aus der französischen Olivenölproduktion

  • 8 Olivenöle mit g.U.
  • 6 Oliven mit g.U.
  • 1 Olivenpaste mit g.U.
  • 1.312.000 Olivenbäume
  • 3.150 Produzenten
  • Über 80 Ölmühlen

Wussten Sie es?

  • Ein Baum produziert durchschnittlich 15 bis 40 Kilo Oliven pro Jahr.
  • Es werden 6 bis 8 Kilo Oliven benötigt, um 1 Liter Olivenöl herzustellen.
  • In Frankreich werden durchschnittlich 5.000 Tonnen Olivenöl pro Jahr produziert, d.h. 0,16% der Weltproduktion und kaum 4% des nationalen Konsums!

    Die Zahlen unterstreichen die Seltenheit französischen Olivenöls!

Herbstliche Rezeptideen
Die Erntezeit wartet mit vielen Geschenken der Natur auf sich. Wer kaum auf Kürbisse warten kann, dem mundet bestimmt die Suppe mit Hokkaidokürbis, gebratenem Speck und Croûtons. France Olive empfiehlt dazu ein Olivenöl mit intensivem Geschmack aus Korsika – Oliu di Corsica g.U. mit Aromen von Mandeln, Artischocken, Heu, Trockenfrüchte und Apfel.
Zum Dessert gibt es gedeckten Apfelkuchen. Auch hier darf man zur Olivenöl-Flasche greifen. France Olive empfiehlt dabei die Verwendung eines Olivenöls mit dem intensiven Geschmack der g.U. Vallée des Baux-de-Provence mit Aromen von frisch geschnittenem Gras, Apfel, Mandeln, roher Artischocke, frischer Haselnuss und Tomatenblatt.
Die Rezepte finden Sie im Downloadkit!

Über Looking for the Perfect Food:
Ein Programm von Unaprol und France Olive (italienischer und französischer Olivenbauernverband), um europäische Olivenöle im Allgemeinen und mit geschützter Ursprungsbezeichnung (g.U.) und geschützter geografischer Angabe (g.g.A.) im Besonderen zu fördern. Das Programm wird von der Europäischen Union finanziert.

Mehr Informationen
www.lookingfortheperfectfood.eu/de

Bilder, Rezepte und Zusatzinfos zur Pressemitteilung:
https://i13.mnm.is/anhang.aspx?ID=0ae207f93913064475

Pressekontakt:
Ralph Schetter, rs(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel. +49 69 97 69 16 38 oder
Caroline Ducasse, cd(at)ducasse-schetter(dot)com, Tel +49 69 97 69 16 39

Bild Header: Olivenöl-Verkostung auf Löffeln, © Magali Ancenay